Uromaster GmbH

Medizintechnik · Lippe

Uromaster GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Lippe, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Uromaster GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Im Seelenkamp 10b
32791 Lippe

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Uromaster GmbH

Die Uromaster GmbH im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen entwickelt und vertreibt Medizintechnik für die Urologie. Das Unternehmen bietet Produkte für die Diagnostik und die Therapie urologischer Erkrankungen. Diese kommen sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor zum Einsatz und unterstützen das medizinische Fachpersonal bei der Behandlung.

Leistungen und Produkte

Uromaster bietet ein Spektrum urologischer Therapiegeräte und Verbrauchsmaterialien. Dazu zählen unter anderem:

  • Inkontinenzversorgung: Geräte und Hilfsmittel für Patienten mit Harninkontinenz, etwa spezielle Katheter und Einlagen.
  • Diagnosesysteme: Technologien für die Früherkennung und Diagnose von Harnblasenerkrankungen, Prostatakrebs und weiteren urologischen Beschwerden.
  • Therapiesysteme: Medizinische Geräte für die Behandlung von Prostataerkrankungen und Blasenfunktionsstörungen.
  • Chirurgische Instrumente: Werkzeuge für minimal-invasive Eingriffe, die in Kliniken und ambulanten Chirurgiezentren verwendet werden.

Das Unternehmen beliefert hauptsächlich Urologen, Kontinenzzentren und Rehakliniken. Die Produktentwicklung richtet sich an den Anforderungen der Urologie aus. Bei Entwicklung und Vermarktung hält Uromaster die geltenden regulatorischen Anforderungen ein.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Uromaster GmbH unterliegen den Auflagen der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Diese Verordnung regelt Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte. Vor der Marktzulassung durchlaufen alle Produkte Tests und Bewertungen. Die Uromaster GmbH arbeitet dazu mit Behörden und benannten Stellen zusammen, um die Compliance mit den geltenden Richtlinien sicherzustellen.

Standort Lippe / Nordrhein-Westfalen

Im Kreis Lippe in Ostwestfalen-Lippe sind zahlreiche mittelständische Unternehmen aus dem Bereich Medizintechnik ansässig. Die Region ist an klinische Einrichtungen in Bielefeld, Detmold und Herford angebunden und liegt in der Nähe des Universitätsklinikums der OWL-Universität Bielefeld. Das erleichtert den Austausch von Wissen und Technologien im Bereich der Medizintechnik. Uromaster ist in dieses Netzwerk der medizintechnischen Community in Nordrhein-Westfalen eingebunden.

Besonderheiten der Uromaster GmbH

Die Uromaster GmbH arbeitet bei der Produktentwicklung eng mit Fachärzten und Therapeuten zusammen. Deren Rückmeldungen fließen in die laufende Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse der Anwender ein. Das Unternehmen betreibt eigene Forschung und Entwicklung, etwa zur Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Geräte.

Zusätzlich beteiligt sich die Uromaster GmbH an der Ausbildung und Schulung von medizinischem Fachpersonal, um die Anwendung der Produkte im klinischen Alltag zu unterstützen. Workshops und Schulungen vermitteln Ärzten und Pflegepersonal die Funktionen der Produkte.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Uromaster GmbH

Was macht Uromaster GmbH?

Uromaster GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lippe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Uromaster GmbH ansässig?

Uromaster GmbH hat seinen Sitz in Lippe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Uromaster GmbH tätig?

Uromaster GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik