Bacher Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Bacher Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bacher Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lessingstr. 46
78532 Tuttlingen

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Bacher Medizintechnik GmbH: Profil

Bacher Medizintechnik GmbH mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her und vertreibt sie. Das Unternehmen entwickelt und liefert Operationsinstrumente für allgemeinchirurgische sowie spezialisierte operative Fachgebiete. Der Absatzmarkt umfasst Gesundheitsdienstleister in Deutschland und im Ausland.

Leistungen und Produkte

Das Produktprogramm von Bacher Medizintechnik umfasst ein breites Spektrum an chirurgischen Werkzeugen, darunter:

  • Chirurgische Grundbestecke für verschiedene Operationen
  • Klemmen und Nadelhalter für präzise Anwendungen
  • Scheren in unterschiedlichen Ausführungen für spezielle Anwendungen
  • Eine Vielzahl von Spezialinstrumenten, die auf die Anforderungen spezifischer chirurgischer Disziplinen abgestimmt sind

Alle Produkte werden aus deutschem Edelstahl gefertigt. Bacher Medizintechnik GmbH produziert gemäß den Normen der ISO 13485 sowie den Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR), die für die Sicherheit und Effizienz von Medizintechnikprodukten in Europa gelten. Das Unternehmen beliefert Kliniken sowie den nationalen und internationalen Fachhandel.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Bacher Medizintechnik ist im Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster ansässig. In diesem Cluster sind über 400 Unternehmen tätig, die gemeinsam rund 40 Prozent aller weltweit genutzten Chirurgieinstrumente produzieren. Die Region gilt als eines der bedeutendsten Zentren der Medizintechnik.

Die Nähe zu anderen Clusterunternehmen ermöglicht den Austausch von Wissen und Technologien. Über Kooperationen und gemeinsame Forschungsprojekte lassen sich neue Technologien, Materialien und Produktionsmethoden einbinden, die den Anforderungen eines dynamischen Gesundheitsmarkts entsprechen.

Regulatorische Einordnung

Bacher Medizintechnik GmbH hält sich an die regulatorischen Vorgaben für medizintechnische Produkte. Die ISO-Zertifizierung legt fest, dass interne Prozesse überwacht und verbessert werden, sodass Sicherheit und Qualität der Produkte gewährleistet sind. Die Konformität gemäß MDR ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen ist damit sowohl in Deutschland als auch international lieferfähig.

Besonderheiten und Innovationen

Bacher Medizintechnik investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Technologien für den Gesundheitssektor zu entwickeln. Dabei wird auf ergonomische und benutzerfreundliche Designs geachtet, die Chirurgen die Arbeit erleichtern und zur Patientensicherheit beitragen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fertigung nach individuellen Kundenwünschen. Durch maßgeschneiderte Lösungen kann Bacher Medizintechnik spezifische Anforderungen von Kliniken und medizinischen Fachkräften erfüllen. Diese Flexibilität in der Produktgestaltung hebt das Unternehmen von anderen Herstellern ab.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu Bacher Medizintechnik GmbH

Was macht Bacher Medizintechnik GmbH?

Bacher Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bacher Medizintechnik GmbH ansässig?

Bacher Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bacher Medizintechnik GmbH tätig?

Bacher Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik