SOL-Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Lippe

SOL-Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Lippe, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SOL-Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Lagesche Strasse 9-13
32657 Lippe

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SOL-Medizintechnik GmbH

Die SOL-Medizintechnik GmbH ist ein Fachbetrieb für medizintechnische Versorgungsleistungen und Produkte mit Sitz im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen versorgt Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Region Ostwestfalen-Lippe mit medizintechnischen Geräten und Verbrauchsmaterialien. Das Produkt- und Leistungsangebot wird an aktuelle medizinische Standards und Technologien angepasst.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsangebot erstreckt sich über mehrere Produktbereiche. Dazu gehören der Vertrieb und die technischen Dienstleistungen für medizintechnische Geräte für Diagnostik und Therapie. Das Unternehmen bietet Geräte und Systeme für die Bildgebung, die Patientenüberwachung sowie für die Chirurgie an. Das Portfolio umfasst zudem Verbrauchsmaterialien und Produkte für den Praxisbedarf wie chirurgische Instrumente, Infusionssysteme und Hygieneprodukte.

  • Diagnosetechnik: Geräte zur Bildgebung, z.B. Ultraschall- und Röntgentechnologien.
  • Therapeutische Geräte: Geräte für die Patientenüberwachung, Beatmungstechnik und Anästhesie.
  • Verbrauchsmaterialien: Auswahl an Materialien, die in der Klinik und Praxis benötigt werden.

Zum Angebot gehört die Beratung von Gesundheitseinrichtungen bei der Auswahl der passenden Geräte. SOL-Medizintechnik richtet die Lösungen an den Anforderungen der jeweiligen Einrichtung aus. Über regelmäßige Wartungsverträge unterstützt das Unternehmen die Geräteverfügbarkeit und damit die Sicherheit der Patientenversorgung.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik gelten strenge regulatorische Vorgaben. Die SOL-Medizintechnik GmbH ist gemäß den Richtlinien der Europäischen Union und den Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) zertifiziert. Diese Vorgaben umfassen Anforderungen an die Qualitätssicherung und an Methoden zur Risikobewertung, die alle Produkte und Dienstleistungen betreffen. Durch Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter stellt das Unternehmen die Einhaltung der geltenden Vorschriften und Standards sicher.

Standort Lippe / Nordrhein-Westfalen

Die Region Lippe liegt zwischen den Städten Bielefeld und Paderborn und verfügt über eine ausgebaute Gesundheitsinfrastruktur. Hier befinden sich unter anderem das Klinikum Lippe in Detmold mit mehreren Fachabteilungen sowie zahlreiche Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Diese Einrichtungen stellen Anforderungen an die Produkte und Dienstleistungen von SOL-Medizintechnik. Die regionale Nähe ermöglicht dem Unternehmen einen schnellen Service.

Am Standort Lippe besteht zudem die Zusammenarbeit mit regionalen Bildungseinrichtungen und Fachhochschulen, die den Austausch von Wissen fördert. SOL-Medizintechnik beteiligt sich an lokalen Netzwerken, um die Entwicklung und Akzeptanz neuer Technologien im Gesundheitswesen mitzutragen und zur medizinischen Versorgungsqualität beizutragen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen

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Häufige Fragen zu SOL-Medizintechnik GmbH

Was macht SOL-Medizintechnik GmbH?

SOL-Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lippe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SOL-Medizintechnik GmbH ansässig?

SOL-Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Lippe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SOL-Medizintechnik GmbH tätig?

SOL-Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik