Berger GmbH

Medizintechnik · Emmendingen

Berger GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Emmendingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Berger GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Carl-Benz-Str. 5
79341 Emmendingen

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Berger GmbH im Überblick

Berger GmbH ist ein Fachunternehmen für medizintechnische Produkte und Versorgungsleistungen aus Emmendingen in Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich auf die Bedürfnisse von Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Region Freiburg-Emmendingen spezialisiert und bietet innovative Lösungen und Technologien, die den höchsten Anforderungen an Qualität und Sicherheit gerecht werden.

Seit der Gründung legt die Berger GmbH großen Wert auf Kundenorientierung und individuelle Lösungen. Die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen ermöglicht es, maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen und Herausforderungen des Gesundheitssektors gerecht werden.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst Vertrieb und Service von Medizintechnikprodukten für Diagnostik, Behandlung und Pflege sowie technische Serviceleistungen nach MPBetreibV. Zu den wesentlichen Produktbereichen gehören:

  • Diagnosetechnik: Geräte zur präzisen Diagnostik, einschließlich Ultraschallgeräte, EKG- und Laborgeräte, die die frühzeitige Erkennung von Krankheiten erleichtern.
  • Therapieprodukte: Innovative Technologien zur Unterstützung unterschiedlicher Therapien, darunter Geräte für die Atemtherapie und Schmerztherapie.
  • Pflege- und Hilfsmittel: Ausstattung für die Pflege, die sowohl den Bedürfnissen der Pflegekräfte als auch der Patienten gerecht wird, wie z. B. Pflegebetten, Rollatoren und Mobilitätshilfen.
  • Verbrauchsmaterialien: Ein umfassendes Sortiment an Einweg- und Verbrauchsmaterialien, die für den täglichen Betrieb in Kliniken und Praxen notwendig sind.

Darüber hinaus bietet Berger GmbH eine umfassende Beratung zur Gerätebeschaffung an und unterstützt medizinisches Fachpersonal mit Wartung, Reparatur und Schulungen. Das Unternehmen garantiert, dass alle Dienstleistungen gemäß den hohen Standards der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) erbracht werden.

Regulatorische Einordnung

Die Berger GmbH erfüllt alle erforderlichen regulatorischen Anforderungen und Normen, die für den Betrieb in der Medizintechnik notwendig sind. Das Unternehmen ist ISO-zertifiziert und entspricht den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der Richtlinien der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Durch die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter und interne Audits stellt Berger sicher, dass die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards kontinuierlich eingehalten werden.

Die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Regelungsinstitutionen gewährleistet, dass neue Produktentwicklungen zügig implementiert werden können, ohne dass die Sicherheitsstandards dabei gefährdet werden. Dies stärkt das Vertrauen der Kunden in die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

Standort Emmendingen / Baden-Württemberg

Emmendingen liegt im Breisgau nördlich von Freiburg im Breisgau und ist Teil der Region Südlicher Oberrhein. Diese Region ist bekannt für ihre führende Rolle in der Gesundheitsversorgung und Medizintechnik in Deutschland. Das Universitätsklinikum Freiburg und das Ortenau-Klinikum sowie zahlreiche Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen bilden den regionalen Kundenmarkt für Berger GmbH.

Die geografische Lage ermöglicht es Berger GmbH, schnell auf die Anforderungen der Kunden zu reagieren und eine hohe Verfügbarkeit von Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen enge Kooperationspartnerschaften mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um innovative Ansätze und Technologien zu fördern, die sowohl der Region als auch der ganzen Branche zugutekommen.

Das Engagement von Berger GmbH für Qualität und Innovation zeigt sich nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch in der aktiven Nachwuchsförderung und Schulungsangeboten für lokale Gesundheitsdienstleister. Auf diese Weise leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der gesamten Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu Berger GmbH

Was macht Berger GmbH?

Berger GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Emmendingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Berger GmbH ansässig?

Berger GmbH hat seinen Sitz in Emmendingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Berger GmbH tätig?

Berger GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik