Greiner Diagnostic GmbH

Medizintechnik · Emmendingen

Greiner Diagnostic GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Emmendingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Greiner Diagnostic GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Unter Gereuth 10
79353 Emmendingen

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Greiner Diagnostic GmbH im Überblick

Greiner Diagnostic GmbH aus Emmendingen in Baden-Württemberg ist ein führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika und Laborprodukten für medizinische Labore in der Region Südbaden. Gegründet in den frühen 2000er Jahren, hat sich das Unternehmen als Tochter der renommierten österreichischen Greiner Bio-One Gruppe einen festen Platz im Markt erobert. Die Produktpalette umfasst eine Vielzahl von Blutentnahmeröhrchen, Laborverbrauchsmaterialien sowie innovative Diagnostiksysteme. Durch die strategisch günstige Lage in Emmendingen, im malerischen Breisgau zwischen Freiburg und der elsässischen Grenze, profitiert Greiner Diagnostic von einer hervorragenden logistischen Anbindung und einer dynamischen Wirtschaftsumgebung.

Leistungen und Produkte

Greiner Diagnostic bietet eine breite Palette an Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse von klinischen Laboren abgestimmt sind. Dazu gehören:

  • Blutentnahmeröhrchen (VACUETTE): Diese Röhrchen sind in unterschiedlichen Farbcodierungen erhältlich und bieten spezielle Additive für verschiedene Analysen, wie Serologie, Hämatologie, Koagulation und Molekulardiagnostik.
  • Laborverbrauchsmaterialien: Hierzu zählen Pipetten, Laborglaswaren und Verbrauchsmaterialien, die für den täglichen Betrieb in Laboren unerlässlich sind.
  • Präanalytik-Lösungen: Das Unternehmen stellt sicher, dass die Probenahme, -lagerung und -transport unter optimalen Bedingungen erfolgt, um die Qualität der Diagnosen zu maximieren.

Zusätzlich führt Greiner Diagnostic kontinuierliche Forschung und Entwicklung durch, um innovative Produkte zu schaffen, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Die Kundenbasis umfasst Labore, Kliniken und diagnostische Einrichtungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in der benachbarten Schweiz, was die internationale Marktposition stärkt.

Regulatorische Einordnung

Greiner Diagnostic GmbH unterliegt den strengen Vorschriften der Europäischen Union für Medizinprodukte, die sicherstellen, dass alle Produkte den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Der gesamte Produktionsprozess ist nach ISO 13485 zertifiziert, einem internationalen Standard, der die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem in der Medizintechnik definiert. Durch diese regulatorische Einordnung kann das Unternehmen sicherstellen, dass alle Produkte von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Markteinführung die nötige Qualität und Sicherheit bieten.

Standort Emmendingen / Baden-Württemberg

Emmendingen ist nicht nur geografisch vorteilhaft gelegen, sondern bietet auch eine dynamische wirtschaftliche Umgebung. Die Nähe zur renommierten Pharma- und Laborregion Basel in der Schweiz sowie zum Universitätsklinikum Freiburg eröffnet Greiner Diagnostic zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten und Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften. Diese Region ist bekannt für ihre Innovationskraft, was Greiner Diagnostic die Möglichkeit gibt, sich aktiv an der Weiterentwicklung von Diagnosetechnologien und -verfahren zu beteiligen.

Zusätzlich ist Emmendingen historisch und kulturell reich, was nicht nur für die Einwohner von Bedeutung ist, sondern auch für die Mitarbeiter von Greiner Diagnostic, die in dieser ansprechenden Umgebung leben und arbeiten. Das Unternehmen engagiert sich auch für die lokale Gemeinschaft, zum Beispiel durch die Unterstützung von Gesundheitsinitiativen und Bildungsprojekten, die das medizinische Wissen in der Region fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Greiner Diagnostic GmbH

Was macht Greiner Diagnostic GmbH?

Greiner Diagnostic GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Emmendingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Greiner Diagnostic GmbH ansässig?

Greiner Diagnostic GmbH hat seinen Sitz in Emmendingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Greiner Diagnostic GmbH tätig?

Greiner Diagnostic GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik