Kurt Mager GmbH

Medizintechnik · Rottweil

Kurt Mager GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kurt Mager GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Stuttgarterstrasse 62
78628 Rottweil

Kurt Mager GmbH: Profil

Die Kurt Mager GmbH wurde im Jahr 1988 gegründet und ist in der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Rottweil und produziert dort Präzisionsteile und Baugruppen für die Medizintechnik sowie für andere Industriebranchen. Die Lage im direkten Umfeld des Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Clusters bindet das Unternehmen an ein dichtes industrielles Netzwerk an. Mit seinen Fertigungstechnologien und seiner Branchenerfahrung bedient die Kurt Mager GmbH die Anforderungen des Marktes.

Leistungen und Produkte

Die Kurt Mager GmbH stellt CNC-Dreh- und Frästeile, Stanzbauteile sowie Montagebaugruppen aus Metall her. Einen Schwerpunkt bildet die Produktion von Komponenten für die Medizintechnik. Die Fertigungslinien verarbeiten Teile aus Edelstahl und Titan. Diese Materialien werden in der Medizintechnik eingesetzt, da sie günstige biochemische Eigenschaften aufweisen und korrosionsbeständig sind. Der Fertigungsprozess unterliegt definierten Qualitätsstandards. Die Kurt Mager GmbH ist nach ISO 13485 zertifiziert, sodass die Produkte den Anforderungen der Medizintechnik entsprechen.

Zu den Produkten zählen unter anderem chirurgische Instrumente, Implantate und geometrische Bauteile, die in verschiedenen Bereichen der Patientenversorgung Anwendung finden. In Zusammenarbeit mit Kunden werden Lösungen entwickelt, die den Anforderungen der jeweiligen Anwendungen entsprechen. So lassen sich auch Kleinserien und individuelle Aufträge umsetzen.

Standort Rottweil / Baden-Württemberg

Rottweil, das die älteste Stadtrechtsverleihung Deutschlands besitzt, liegt im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg und ist ein Industrie- und Innovationsstandort. Die Stadt grenzt unmittelbar an den Landkreis Tuttlingen, ein bedeutendes Zentrum für Chirurgieinstrumente. Die Region verfügt über Erfahrung in der Hochleistungsmechanik und Präzisionsfertigung und zieht sowohl lokale Betriebe als auch internationale Firmen an. In diesem Umfeld profitiert die Kurt Mager GmbH von der Nähe zu Rohstofflieferanten, von ausgebildetem Fachpersonal und von einem Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und weiteren Unternehmen der Medizintechnik.

Der Standort Rottweil bietet logistische Vorteile und hat zudem eine kulturelle und historische Dimension. Diese Aspekte tragen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen bei. Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen stützen in der Region die Forschung und Entwicklung neuer Technologien in der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu Kurt Mager GmbH

Was macht Kurt Mager GmbH?

Kurt Mager GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kurt Mager GmbH ansässig?

Kurt Mager GmbH hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kurt Mager GmbH tätig?

Kurt Mager GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik