CHIRON Group SE

Medizintechnik · Tuttlingen

CHIRON Group SE ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

CHIRON Group SE Adresse & Kontakt

Adresse

Kreuzstraße 75
78532 Tuttlingen

```html

CHIRON Group SE: Maschinenbau für die Medizintechnik

Die CHIRON Group SE aus Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt CNC-Bearbeitungszentren und Fertigungssysteme her. Das Unternehmen produziert fräs- und drehmaschinentechnische Systeme, die in der Medizintechnik für die Fertigung von Implantaten, chirurgischen Instrumenten und Dentalkomponenten eingesetzt werden. Mit anpassungsfähigen Lösungen bedient die CHIRON Group die Anforderungen der Medizintechnik, wobei die Präzision der Bearbeitung im Mittelpunkt der Produktentwicklung steht.

Leistungen und Produkte

CHIRON bietet Fünf-Achs-Bearbeitungszentren, Dreh-Fräsmaschinen und automatisierte Fertigungssysteme für die Bearbeitung medizintechnischer Bauteile aus Titan, Kobalt-Chrom und Edelstahl an. Die Produktlinien CHIRON und STAMA sind auf Schnelligkeit, Präzision und Prozesssicherheit bei der Implantat- und Instrumentenfertigung ausgelegt. Der Einsatz digitaler Steuerungen und modularer Automatisierungssysteme unterstützt die Produktivität und Qualität der Fertigung.

  • CNC-Bearbeitungszentren: Maschinen für die komplexe Bearbeitung von Bauteilen.
  • Dreh-Fräsmaschinen: Kombinierte Maschinen, die Dreh- und Fräsvorgänge in einem Prozessschritt ermöglichen.
  • Automatisierungslösungen: Vollautomatisierte Systeme, die den Fertigungsprozess optimieren und die Effizienz steigern.

Die Maschinenpalette wird durch Dienstleistungen ergänzt, die von Schulungen über Wartung bis zum individuellen Support reichen. Hinzu kommt die laufende Weiterentwicklung der Maschinenmodelle und die Anpassung an aktuelle Technologien in der Industrie, etwa additive Fertigungsverfahren.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Als Maschinenbauer im Tuttlinger Medizintechnik-Cluster beliefert CHIRON einen seiner wichtigsten Absatzmärkte direkt vor der eigenen Haustür. Über 400 Medizintechnikunternehmen in der Region nutzen CNC-Bearbeitungstechnik, viele davon setzen Maschinen von CHIRON ein. Die geographische Nähe zu zahlreichen Kunden ermöglicht kurze Lieferzeiten und einen Austausch über neue Entwicklungen und Techniken.

Die regionale Rolle von CHIRON geht über reine Geschäftsbeziehungen hinaus; das Unternehmen beteiligt sich an Initiativen im Bereich der Fachkräfteausbildung. Über Kooperationen mit regionalen Hochschulen und Ausbildungsstätten unterstützt CHIRON den technischen Nachwuchs in der Region.

Aktuelle Entwicklungen in der Unternehmensstrategie betreffen die Anpassung an regulatorische Anforderungen, insbesondere die Qualitätsmanagementnorm ISO 13485, die für Unternehmen in der Medizintechnik maßgeblich ist. Durch die Einhaltung solcher Normen stellt CHIRON sicher, dass die Produkte effizient, sicher und zuverlässig sind.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

```

Häufige Fragen zu CHIRON Group SE

Was macht CHIRON Group SE?

CHIRON Group SE ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist CHIRON Group SE ansässig?

CHIRON Group SE hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist CHIRON Group SE tätig?

CHIRON Group SE ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig ☎ Telefon 🌐 Website

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik