Axel Gentner GmbH Adresse & Kontakt
Axel Gentner GmbH: Profil
Die Axel Gentner GmbH hat ihren Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg, einem Standort mit ausgeprägter Konzentration an Medizintechnik. In der Region sind über 400 Unternehmen ansässig, die zusammen rund 40 % des Weltmarktanteils bei Chirurgieinstrumenten halten. In diesem Umfeld konzentriert sich die Axel Gentner GmbH auf spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für die Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Axel Gentner GmbH bietet medizintechnische Produkte und Serviceleistungen für unterschiedliche Anwendungen im Gesundheitssektor an. Die Produktpalette umfasst unter anderem:
- Chirurgische Instrumente: Instrumente für verschiedene chirurgische Disziplinen.
- Diagnosetechnik: Geräte zur Diagnose von Krankheiten.
- Rehabilitationsprodukte: Lösungen zur Unterstützung der Genesung.
- Maßgeschneiderte Lösungen: Entwicklung und Produktion individualisierter Instrumente in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften.
Als Teil des Tuttlinger Branchenumfelds ist das Unternehmen in ein Netzwerk aus Zulieferern, Herstellern und Fachkräften eingebunden. Dieser Austausch erleichtert es, neue Technologien und Entwicklungen in die eigene Arbeit zu übernehmen.
Regulatorische Einordnung
Axel Gentner GmbH arbeitet unter den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnikbranche. Die Produkte sind nach den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) und ISO-Normen zertifiziert; entsprechend durchlaufen sie Tests und Bewertungen zu Sicherheit und Wirksamkeit. Diese Einordnung ist sowohl eine rechtliche Anforderung als auch maßgeblich für Patienten und medizinische Fachkräfte, die auf die Produkte angewiesen sind.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein zentraler Standort der Chirurgieinstrumentenherstellung. Das lokale Know-how in Feinmechanik und Medizintechnik wird unter anderem durch die Hochschule Furtwangen und mehrere Forschungseinrichtungen gestützt. Vor Ort bestehen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie. Die Axel Gentner GmbH nutzt diese Ressourcen für Produktgestaltung und Produktion.
Durch die Lage in Tuttlingen hat das Unternehmen Zugang zu einer hohen Dichte an Fachkräften. Viele Beschäftigte bringen Erfahrung aus der Branche mit und tragen so zum Qualitätsniveau bei. Ergänzt wird dies durch laufende Schulungs- und Fortbildungsangebote.
Besonderheiten und Innovationen
Die Axel Gentner GmbH investiert in Forschung und Entwicklung, um Produkte für die wechselnden Anforderungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. Ein Beispiel ist der Einsatz digitaler Lösungen, die chirurgische Eingriffe effizienter machen oder postoperative Behandlungen unterstützen können. Damit richtet sich das Unternehmen sowohl auf den nationalen als auch auf den internationalen Wettbewerb aus.
Neben dem wirtschaftlichen Erfolg verfolgt die Axel Gentner GmbH das Ziel, zur Patientensicherheit und zur Qualität der medizinischen Versorgung beizutragen. Dies geschieht über die Entwicklung entsprechender Produkte.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Axel Gentner GmbH
Was macht Axel Gentner GmbH?
Axel Gentner GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Axel Gentner GmbH ansässig?
Axel Gentner GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Axel Gentner GmbH tätig?
Axel Gentner GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.