Diaprax GmbH

Medizintechnik · Wesel

Diaprax GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Wesel, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Diaprax GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Am Marienbusch 9
46485 Wesel

Diaprax GmbH: Medizintechnik aus Wesel

Die Diaprax GmbH wurde 2002 in Wesel, Nordrhein-Westfalen, gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Der Firmenname verweist auf die Spezialisierung in Dialyse-Praxis-Lösungen. Aus der Fokussierung auf Dialyse und Nierenersatztherapie hat das Unternehmen Fachwissen und Produkte entwickelt, die auf die Anforderungen von Patienten und Fachpersonal zugeschnitten sind. Die Lage zwischen dem Ruhrgebiet und der niederländischen Grenze erlaubt sowohl ein nationales als auch ein internationales Tätigwerden.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio der Diaprax GmbH umfasst Produkte und Dienstleistungen im Bereich Dialyse und Nierenkrankenversorgung. Zu den Hauptprodukten zählen Dialysegeräte, Verbrauchsmaterialien für die Dialyse sowie Softwarelösungen für die Patientenverwaltung und -überwachung. Die Produkte werden in ISO-zertifizierten Prozessen hergestellt.

Im Dienstleistungsbereich berät Diaprax Dialysezentren und Kliniken. Dazu gehören die Planung und Einrichtung von Dialysestationen, die Schulung von medizinischem Personal sowie die Wartung und Instandhaltung der Dialysegeräte. Das Unternehmen bietet zudem Lösungen, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung und der Patienten ausgerichtet sind. Die Zusammenarbeit mit nephrologischen Praxen ist Teil des Geschäftsmodells, um Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln.

Forschung und Entwicklung

Diaprax investiert in Forschung und Entwicklung. Ein Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren arbeitet an neuen Technologien für den sich verändernden Gesundheitsmarkt. Über klinische Studien und die Zusammenarbeit mit Fachärzten und Forschungseinrichtungen entwickelt das Unternehmen seine Technik weiter. Ein Beispiel sind Dialysegeräte, die eine effizientere Behandlung ermöglichen und die Lebensqualität der Patienten verbessern sollen.

Standort Wesel / Nordrhein-Westfalen

Der Standort Wesel ist geografisch und infrastrukturell günstig gelegen. Durch die Nähe zu den Autobahnen A3 und A57 sowie Bahnverbindungen ins Ruhrgebiet und nach Düsseldorf kann Diaprax seine Produkte und Dienstleistungen vertreiben. Wesel ist Kreisstadt des Kreises Wesel und ein wirtschaftlicher Standort in der Region.

Die Ansiedlung eines Medizintechnikunternehmens wie Diaprax wirkt sich auf die lokale Wirtschaft aus. Neben Arbeitsplätzen trägt das Unternehmen zum Gesundheitsstandort Wesel bei. Über Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen und Krankenhäusern unterstützt Diaprax die Ausbildung von Fachkräften und die regionale Gesundheitsversorgung. Diese Vernetzung dient dazu, Herausforderungen im Gesundheitswesen gemeinsam anzugehen und Lösungen für die Patientenversorgung zu entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Diaprax GmbH

Was macht Diaprax GmbH?

Diaprax GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wesel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Diaprax GmbH ansässig?

Diaprax GmbH hat seinen Sitz in Wesel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Diaprax GmbH tätig?

Diaprax GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik