Dr. Andreas Penno

Medizintechnik · Lübeck

Dr. Andreas Penno ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Lübeck, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Dr. Andreas Penno Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Sa 09:00 – 18:00 Uhr

So 09:00 – 18:00 Uhr

Adresse

Fredenhagenweg 2
23566 Lübeck

Dr. Andreas Penno im Überblick

Dr. Andreas Penno aus Lübeck in Schleswig-Holstein ist ein erfahrener selbstständiger Berater und Sachverständiger im Bereich Medizintechnik und Medizinprodukterecht. Mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise hilft er Herstellern, Betreibern und Anwendern von Medizinprodukten, sich in der komplexen Welt der regulatorischen Anforderungen zurechtzufinden. Das Einzelunternehmen legt großen Wert darauf, eine praxisnahe Unterstützung zu bieten, die an den individuellen Bedürfnissen seiner Kunden ausgerichtet ist. Dr. Penno hat sich darauf spezialisiert, Lösungen zu entwickeln, die sowohl konform mit den geltenden Vorschriften sind als auch die Marktfähigkeit der Produkte sicherstellen.

Leistungen und Produkte

Dr. Penno bietet eine Vielzahl von Leistungen, die auf die speziellen Anforderungen der Medizintechnik-Branche abgestimmt sind. Dazu gehören:

  • Gutachten und Expertisen: Er erstellt detaillierte Gutachten zu medizinischen Geräten, die sowohl zur Vorlage bei Behörden als auch zur internen Qualitätssicherung genutzt werden können.
  • Beratung zur EU-MDR-Konformität: Die neue Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) erfordert umfassende Kenntnisse, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Dr. Penno bietet individuelle Beratungen an, um Unternehmen durch diesen Prozess zu begleiten.
  • Unterstützung bei Marktüberwachungsmaßnahmen: Dr. Penno hilft Herstellern bei der Implementierung von Marktüberwachungssystemen, um die Sicherheit und Leistung ihrer Produkte kontinuierlich zu gewährleisten.
  • Sachverständigenleistungen für Gerichte und Behörden: Als anerkannter Sachverständiger wird Dr. Penno oft hinzugezogen, um in rechtlichen Fragen Expertise bereitzustellen. Seine neutralen Gutachten sind in gerichtlichen Verfahren von großer Bedeutung.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf elektrischen und elektronischen Medizingeräten, wo Dr. Penno nicht nur die regulatorischen Beschränkungen, sondern auch die technischen Herausforderungen, wie z.B. die Sicherheitsüberprüfungen, berücksichtigt. Hierbei spielt auch die Risikobewertung eine zentrale Rolle, um die Sicherheit der Patienten zu garantieren.

Regulatorische Einordnung

Die Arbeit von Dr. Andreas Penno erfolgt in einem stark regulierten Umfeld. Die EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) hat die Rahmenbedingungen für die Zulassung und den Vertrieb von Medizinprodukten in Europa erheblich verändert. Dr. Penno hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen dabei zu unterstützen, diese komplexen Regularien umzusetzen. Eine gründliche Planung der Produktentwicklung und die Sicherstellung der Compliance an jedem Schritt im Prozess sind entscheidend für den Markterfolg.

Zusätzlich ist er vertraut mit den Anforderungen der ISO-Normen, die für das Qualitätsmanagement in der Medizintechnik unerlässlich sind. Diese Normen setzen Standards für die Herstellung, Kontrolle und Nachverfolgbarkeit medizinischer Geräte und tragen dazu bei, das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte zu stärken.

Regionale Bedeutung von Lübeck

Lübeck ist nicht nur historisch ein bedeutendes Handelszentrum, sondern hat sich auch als wichtiger Standort für Medizintechnik und Life Sciences in Norddeutschland etabliert. Mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck und der Universität zu Lübeck, die medizinisch-technische Studiengänge anbietet, ist die Region ein Hotspot für Innovation und Forschung. Diese Institutionen sind darauf spezialisiert, neue Technologien und Behandlungsmethoden zu entwickeln, die auch für die Arbeit von Dr. Penno von Bedeutung sind.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Forschungseinrichtungen und etablierten Unternehmen in der Region fördert den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Produkte, was auch der Medizintechnikbranche zugutekommt. Dr. Penno profitiert von dieser dynamischen Umgebung, indem er Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Technologien hat, die er in seinen Beratungen nutzen kann.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Dr. Andreas Penno

Was macht Dr. Andreas Penno?

Dr. Andreas Penno ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lübeck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Dr. Andreas Penno ansässig?

Dr. Andreas Penno hat seinen Sitz in Lübeck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dr. Andreas Penno tätig?

Dr. Andreas Penno ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik