Eyetec GmbH Adresse & Kontakt
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Eyetec GmbH: Profil
Die Eyetec GmbH aus Lübeck in Schleswig-Holstein entwickelt und vertreibt ophthalmologische Messgeräte für Augenheilkunde-Technologien. Das Angebot richtet sich an Augenärzte und Optiker und umfasst diagnostische Systeme für die Refraktionsmessung, die Umgebungsdruckdiagnostik und die Bildgebung des Augenhintergrundes. Eyetec ist seit über 15 Jahren in der Medizintechnik tätig.
Leistungen und Produkte
Eyetec bietet eine breite Palette an Produkten, darunter:
- Autorefraktometer: Diese Geräte messen die Refraktionswerte des Auges, die für die Verschreibung von Brillen oder Kontaktlinsen entscheidend sind.
- Non-Contact-Tonometer: Diese Geräte messen den Augeninnendruck ohne direkten Kontakt mit dem Auge und sind somit eine schmerzfreie Option für Patienten.
- Scheimpflug-Systeme: Diese Systeme ermöglichen die detaillierte Analyse der vorderen Augenabschnitte und werden in der Katarakt- und Hornhaut- chirurgie eingesetzt.
- Augenhintergrundkameras: Diese Kameras dokumentieren die Netzhaut und unterstützen die Diagnose von altersbedingter Makuladegeneration und anderen retinalen Erkrankungen.
Alle Produkte von Eyetec sind CE-zertifiziert nach der Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 und erfüllen damit die in der Medizintechnik vorgeschriebenen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Eyetec betreibt zudem laufende Forschung und Entwicklung, um die Produkte an den technologischen Stand anzupassen.
Regulatorische Einordnung
Die Eyetec GmbH erfüllt die regulativen Anforderungen, die für den Import, die Herstellung und den Vertrieb von Medizinprodukten in Europa und darüber hinaus gelten. Das Unternehmen arbeitet mit benannten Stellen zusammen, um die europäischen Verordnungen konform umzusetzen. Dies umfasst sowohl die MDR als auch die EN Normen, die für ophthalmologische Geräte gelten.
Darüber hinaus ist Eyetec in den Bereichen der klinischen Prüfung und der Marktüberwachung aktiv, damit die Produkte den Sicherheits- und Leistungsanforderungen entsprechen.
Regionale Bedeutung
Lübeck ist die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins und ein Standort der Medizintechnik Branche. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck und die Universität zu Lübeck fördern den Austausch zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung. Eyetec nutzt dieses Netzwerk für Kooperationen mit Forschungsinstituten und anderen Unternehmen aus der Medizintechnik.
Die Region bietet zudem Rahmenbedingungen für Unternehmen der Medizintechnik, darunter Förderprogramme und einen fachlich versierten Arbeitsmarkt.
Besonderheiten und Entwicklung
Eyetec investiert in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien für die Medizintechnik. In Zusammenarbeit mit klinischen Experten testet das Unternehmen seine Produkte in realen Anwendungsbereichen und nutzt das Feedback für die weitere Entwicklung.
Zudem beteiligt sich das Unternehmen an schulischen Projekten und Initiativen, um junge Talente für die Medizintechnik zu gewinnen und den Standort Schleswig-Holstein für die Medizintechnik zu stärken.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein | Labore
```Häufige Fragen zu Eyetec GmbH
Was macht Eyetec GmbH?
Eyetec GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lübeck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eyetec GmbH ansässig?
Eyetec GmbH hat seinen Sitz in Lübeck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eyetec GmbH tätig?
Eyetec GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.