Eyetec GmbH

Medizintechnik · Lübeck

Eyetec GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Lübeck, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Eyetec GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Maria Goeppert Strasse 9
23562 Lübeck

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Eyetec GmbH im Überblick

Eyetec GmbH ist ein Spezialist für ophthalmologische Messgeräte und Augenheilkunde-Technologien aus Lübeck in Schleswig-Holstein. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer diagnostischer Systeme für Augenärzte und Optiker spezialisiert. Der Fokus liegt insbesondere auf der Refraktionsmessung, Umgebungsdruckdiagnostik und der Bildgebung des Augenhintergrundes. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik hat sich Eyetec einen festen Platz in der ophthalmologischen Branche erarbeitet.

Leistungen und Produkte

Eyetec bietet eine breite Palette an Produkten, darunter:

  • Autorefraktometer: Diese Geräte ermöglichen eine schnelle und genaue Messung der Refraktionswerte des Auges, die für die Verschreibung von Brillen oder Kontaktlinsen entscheidend sind.
  • Non-Contact-Tonometer: Diese Geräte messen den Augeninnendruck, ohne direkten Kontakt mit dem Auge, und sind somit eine schmerzfreie Option für Patienten.
  • Scheimpflug-Systeme: Diese Systeme ermöglichen die detaillierte Analyse der vorderen Augenabschnitte und sind besonders wertvoll in der Katarakt- und Hornhaut- chirurgie.
  • Augenhintergrundkameras: Zur vollständigen Dokumentation der Netzhaut sind diese Kameras unverzichtbar bei der Diagnose von altersbedingter Makuladegeneration und anderen retinalen Erkrankungen.

Alle Produkte von Eyetec sind CE-zertifiziert nach der Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745, was die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleistet, die in der Medizintechnik erforderlich sind. Zudem legt Eyetec großen Wert auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung, um sicherzustellen, dass die angebotenen Lösungen stets den neuesten technologischen Fortschritten entsprechen.

Regulatorische Einordnung

Die Eyetec GmbH erfüllt alle relevanten regulativen Anforderungen, die für den Import, die Herstellung und den Vertrieb von Medizinprodukten in Europa und darüber hinaus gelten. Das Unternehmen arbeitet eng mit benannten Stellen zusammen, um die konforme Umsetzung der europäischen Verordnungen zu garantieren. Dies umfasst sowohl die MDR als auch die EN Normen, die für ophthalmologische Geräte gelten.

Darüber hinaus ist Eyetec auch in den Bereichen der klinischen Prüfung und der Marktüberwachung aktiv, um sicherzustellen, dass die Produkte den Sicherheits- und Leistungsanforderungen stets gerecht werden.

Regionale Bedeutung

Lübeck ist die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins und hat eine bedeutende Rolle in der Medizintechnik Branche. Die Präsenz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck und der Universität zu Lübeck fördert einen regen Austausch zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung. Eyetec profitiert von diesem Netzwerk, um Kooperationen mit Forschungsinstituten und anderen Unternehmen einzugehen, die innovative Lösungen im Bereich Medizintechnik entwickeln.

Die Region bietet zudem attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen der Medizintechnik, einschließlich Förderprogrammen und einem fachlich versierten Arbeitsmarkt, der stetig auf Wachstumskurs ist.

Besonderheiten und Innovationen

Eyetec hebt sich durch technologischen Fortschritt und Innovationsgeist in der Medizintechnik ab. Das Unternehmen investiert gezielt in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, die den Anforderungen des Marktes gerecht werden. Durch enge Zusammenarbeit mit klinischen Experten testet Eyetec seine Produkte in realen Anwendungsbereichen und sammelt wertvolles Feedback für zukünftige Entwicklungen.

Zudem engagiert sich das Unternehmen in verschiedensten schulischen Projekten und Initiativen, um junge Talente für die Medizintechnik zu begeistern und die Region Schleswig-Holstein als Standort für hochwertige Medizintechnik weiter zu stärken.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein | Labore

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Häufige Fragen zu Eyetec GmbH

Was macht Eyetec GmbH?

Eyetec GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lübeck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Eyetec GmbH ansässig?

Eyetec GmbH hat seinen Sitz in Lübeck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eyetec GmbH tätig?

Eyetec GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik