SCHREIBER GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

SCHREIBER GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCHREIBER GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Unterer Damm 15
78567 Tuttlingen

SCHREIBER GmbH im Überblick

Die SCHREIBER GmbH in Tuttlingen ist ein innovatives Unternehmen der Medizintechnik und Teil des renommierten Tuttlinger Instrumentenclusters. Gegründet im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen über die Jahre zu einem führenden Anbieter von chirurgischen Instrumenten und Medizinprodukten entwickelt. Die Fertigung erfolgt nach strengen Qualitätsstandards und Vorschriften, die den hervorragenden internationalen Ruf Tuttlingens als exzellentes Zentrum für chirurgische Instrumente unterstreichen. Das Unternehmen setzt auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung, um der sich stetig weiterentwickelnden Medizintechnikbranche gerecht zu werden und die Wünsche der Kunden bestmöglich zu erfüllen.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der SCHREIBER GmbH ist vielfältig und umfasst chirurgische Instrumente für verschiedene spezielle operative Fachgebiete, wie die Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Gynäkologie. Besonders hervorzuheben sind die individuell gestaltbaren Produkte, die auf die spezifischen Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Das Unternehmen gewährleistet dabei, dass die Fertigung allen Anforderungen der EU-Medical Device Regulation (MDR) entspricht und höchste Sicherheitsstandards gewährleistet sind.

Zusätzlich zu den regulären Produkten bietet die SCHREIBER GmbH Sonderanfertigungen nach individuellen Kundenwünschen an. Diese Flexibilität ist ein bedeutender Vorteil und ermöglicht es Kliniken und Chirurgen, maßgeschneiderte Lösungen für besondere chirurgische Herausforderungen zu erhalten. Darüber hinaus offeriert die SCHREIBER GmbH Reparatur- und Aufbereitungsservices für chirurgische Instrumente. Damit wird nicht nur die Lebensdauer der Produkte verlängert, sondern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit innerhalb der Medizintechnik geleistet.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist nicht nur der Hauptsitz der SCHREIBER GmbH, sondern gilt weltweit als Zentrum der Medizintechnik. Über 600 Medizintechnikunternehmen sind in dieser Region ansässig, was ein einzigartiges Clusternetzwerk von spezialisierten Zulieferern und Dienstleistern bildet. Dieses Netzwerk, zusammen mit einem hohen Facharbeiterpotenzial, sorgt dafür, dass Tuttlingen als globaler Exzellenzstandort für chirurgische Instrumente weiterhin an Bedeutung gewinnt.

Besonders in Zeiten des medizinischen Fortschritts und der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Medizintechnikprodukten trägt die SCHREIBER GmbH zur wirtschaftlichen Stabilität und Innovationskraft der Region bei. Durch enge Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördert das Unternehmen die Ausbildung und Weiterentwicklung von Fachkräften, die für die Branche unerlässlich sind. Darüber hinaus spielt die SCHREIBER GmbH auch eine wesentliche Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung Tuttlingens, indem sie Arbeitsplätze schafft und Ausbildungsplätze bietet.

Regulatorische Einordnung

Ein entscheidender Aspekt der Geschäfte der SCHREIBER GmbH ist die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben. Die Produkte des Unternehmens müssen die gesetzlichen Anforderungen der EU-Medizinprodukterichtlinien (MDR) erfüllen. Diese Vorschriften stellen sicher, dass alle Medizinprodukte sicher, wirksam und von höchster Qualität sind. Die SCHREIBER GmbH unterzieht sich regelmäßigen externen Audits und internen Kontrollen, um zu garantieren, dass alle Qualitätssicherungsprozesse konsequent eingehalten werden.

Durch die Implementierung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems (QMS) wird die Produktqualität fortlaufend überwacht und verbessert. Das Engagement für Qualität und Sicherheit ist einer der Grundpfeiler des Unternehmenserfolgs und trägt maßgeblich zum Vertrauen der Kunden in die Produkte von SCHREIBER bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu SCHREIBER GmbH

Was macht SCHREIBER GmbH?

SCHREIBER GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SCHREIBER GmbH ansässig?

SCHREIBER GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SCHREIBER GmbH tätig?

SCHREIBER GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik