Dr. Hönle Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Dr. Hönle Medizintechnik GmbH
Die Dr. Hönle Medizintechnik GmbH stellt UV-Bestrahlungssysteme für medizinische und therapeutische Anwendungen her. Der Firmensitz liegt in Starnberg, Bayern. Der Schwerpunkt liegt auf der UV-Lichttherapie, eingesetzt unter anderem bei Hauterkrankungen wie Psoriasis, Vitiligo und Neurodermitis. Das Unternehmen arbeitet mit Dermatologen zusammen und ist seit langem in der Medizintechnikbranche tätig.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Dr. Hönle Medizintechnik umfasst verschiedene UV-Bestrahlungsgeräte. Diese sind in mehrere Kategorien unterteilt:
- UV-B-Schmalband-Bestrahlungsgeräte: für die Ganzkörper-, Teilkörper- und Handstrahltherapie, mit Anpassung an die jeweiligen Anforderungen der Patienten.
- UV-A-Systeme für PUVA-Therapie: kombinieren UV-A-Bestrahlung mit einer Psoralen-Photochemotherapie und kommen bei hartnäckigen Hauterkrankungen zum Einsatz.
- Dosimetrie- und Kontrollsysteme: für die Dosierung und Überwachung der UV-Strahlung, relevant für Sicherheit und Wirksamkeit der Therapien.
Die Produktentwicklung erfolgt nach der Norm IEC 60601-2-57, die für medizinische elektrische Geräte gilt. Die Geräte werden in Dermatologiepraxen, Kliniken und Rehabilitationszentren weltweit eingesetzt.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Dr. Hönle unterliegen den regulatorischen Anforderungen für medizinische Geräte. Als Hersteller beachtet das Unternehmen die Richtlinien der Europäischen Union, insbesondere die Medizinprodukterichtlinie (MDR), nach der medizinische Geräte vor der Vermarktung geprüft werden. Diese Prozesse betreffen sowohl die Sicherheit als auch die Anwendung der Produkte im klinischen Einsatz.
Standort Starnberg / Bayern
Der Standort Starnberg liegt am Starnberger See, südwestlich von München, und gehört zur Metropolregion München. Die Nähe zu dermatologischen Einrichtungen wie der Dermatologischen Klinik der LMU München sowie weiteren Universitätskliniken im Großraum München erleichtert klinische Validierungen und den Austausch mit Fachleuten. Die Region bietet zudem ein Umfeld für Forschung im Bereich der Medizintechnik.
Besonderheiten und Entwicklung
Dr. Hönle Medizintechnik investiert in Forschung und Entwicklung, um die Therapieoptionen für Hauterkrankungen zu erweitern. Zusätzlich bietet das Unternehmen Schulungen und Support für medizinisches Fachpersonal an, um die Anwendung der Geräte zu unterstützen.
Das Unternehmen ist international ausgerichtet und exportiert seine Produkte in viele Länder. Die Vertriebs- und Servicemitarbeiter arbeiten mit Fachärzten und Kliniken zusammen, um Lösungen für die Anforderungen der jeweiligen Märkte zu entwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern
```Häufige Fragen zu Dr. Hönle Medizintechnik GmbH
Was macht Dr. Hönle Medizintechnik GmbH?
Dr. Hönle Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Starnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Dr. Hönle Medizintechnik GmbH ansässig?
Dr. Hönle Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Starnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dr. Hönle Medizintechnik GmbH tätig?
Dr. Hönle Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.