K. Egner GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Gießen

K. Egner GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

K. Egner GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Robert-Bosch-Strasse 24
35440 Gießen

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K. Egner GmbH & Co. KG: Profil

Die K. Egner GmbH & Co. KG mit Sitz in Gießen, Hessen, ist ein Serviceunternehmen im Bereich Medizintechnik mit Schwerpunkt auf Beschaffung, Service und Wartung von medizinischen Geräten und Laborausrüstungen. Das Unternehmen arbeitet für Kliniken, Labore und Arztpraxen in Mittelhessen. Die Tätigkeit verbindet technischen Service mit der Zusammenarbeit mit Lieferanten und besteht über mehrere Jahre.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von K. Egner umfasst Dienstleistungen und Produkte für den Gesundheitssektor. Dazu gehören:

  • Wartung und Reparatur: K. Egner führt Wartungen und Reparaturen von Laborgeräten, EKG-Systemen, Infusionspumpen und weiteren medizinischen Geräten durch. So bleibt die Funktion der Geräte erhalten und die geltenden Sicherheitsstandards werden eingehalten.
  • Gerätebeschaffung: Das Vertriebssortiment umfasst Laboranalysatoren, Zentrifugen und diagnostische Systeme verschiedener Hersteller. Über die Zusammenarbeit mit Herstellern bezieht K. Egner die entsprechenden Technologien.
  • Technischer Support: Ergänzend zur Gerätebeschaffung bietet K. Egner technischen Support, der die Nutzung der Geräte und die Behebung von Problemen unterstützt.

Als Servicepartner für klinische Einrichtungen der Region Gießen und Marburg, insbesondere des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM), ist K. Egner an der medizinischen Versorgung beteiligt.

Regulatorische Einordnung

K. Egner GmbH & Co. KG arbeitet in einem regulierten Umfeld und richtet sich nach den Vorgaben der Medizintechnik. Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens unterliegen den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 sowie den geltenden Normen zur Qualitätssicherung. Das Unternehmen achtet auf die Einhaltung dieser Normen mit Blick auf die Sicherheit der Patienten und die Funktion der medizinischen Geräte.

Regionale Bedeutung

Durch den Standort in Gießen bedient K. Egner ein Kundenspektrum, das von kleineren Arztpraxen bis zu großen Kliniken reicht. Gießen ist ein Standort für Medizintechnik in Hessen, und das Universitätsklinikum Gießen und Marburg zählt zu den Auftraggebern. Die Nähe zu Bildungseinrichtungen wie der Justus-Liebig-Universität verbindet das Umfeld mit Forschung im medizinischen Bereich.

Besonderheiten der K. Egner GmbH & Co. KG

Ein Merkmal der K. Egner GmbH & Co. KG ist die Verbindung von technischem Service und Vertrieb. Während sich viele Anbieter entweder auf Produkte oder auf Services konzentrieren, erhalten Kunden bei K. Egner beides aus einer Hand. Das Unternehmen verfügt über ein Team von Technikern mit Erfahrung in der Medizintechnik. Durch laufende Weiterbildung der Mitarbeiter bleibt der technische Kenntnisstand aktuell.

Zudem pflegt K. Egner Beziehungen zu Partnern in der Industrie, über die Kunden Zugang zu Produkten und Technologien für die Anforderungen im Gesundheitswesen erhalten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu K. Egner GmbH & Co. KG

Was macht K. Egner GmbH & Co. KG?

K. Egner GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist K. Egner GmbH & Co. KG ansässig?

K. Egner GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist K. Egner GmbH & Co. KG tätig?

K. Egner GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik