MEDIS Medical Technology GmbH

Medizintechnik · Gießen

MEDIS Medical Technology GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MEDIS Medical Technology GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Flößerweg 17
35418 Gießen

Profil der MEDIS Medical Technology GmbH

Die MEDIS Medical Technology GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Vermarktung von Produkten für die klinische Ernährungsmedizin und die Infusionstherapie. Angeboten werden Systeme zur enteralen und parenteralen Ernährung sowie ein Sortiment an Infusionszubehör. Die Produkte richten sich an medizinisches Fachpersonal.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von MEDIS Medical Technology umfasst Lösungen für Kliniken und ambulante Pflegedienste. Wesentliche Produktkategorien sind:

  • Ernährungssonden: Sonden für den enteralen Einsatz, die sich für verschiedene Patientengruppen eignen, einschließlich derjenigen, die langfristige Unterstützung benötigen.
  • Pumpensysteme für enterale Ernährung: Pumpensysteme zur Dosierung und Handhabung der enteralen Ernährung.
  • Infusionssets: Auswahl an Infusionssets, die den geltenden Standards entsprechen und für verschiedene Anwendungen in der Infusionstherapie geeignet sind.
  • Zubehör für parenterale Ernährungstherapien: Produkte für die parenterale Ernährung, darunter Filter, Pumpsysteme und Sterilbehälter.

Die Produkte sind auf internationale regulatorische Standards ausgelegt, einschließlich der Medizinprodukterichtlinie der EU und relevanter ISO-Normen. Diese Vorgaben betreffen Qualität und Sicherheit der Produkte, die in verschiedenen Kliniken zum Einsatz kommen.

Standort Gießen / Hessen

Gießen ist eine Universitätsstadt und ein Standort der Gesundheitsversorgung in Deutschland. In der Stadt befindet sich das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), eines der größten Universitätsklinika des Landes mit Aufgaben in Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Die Nähe zu dieser medizinischen Einrichtung eröffnet der MEDIS Medical Technology GmbH Möglichkeiten zur Kooperation und Produktentwicklung. Der Austausch mit Ärzten, Forschern und Pflegepersonal richtet die Produkte an den Bedürfnissen der Anwender aus.

Die Tätigkeit des Unternehmens reicht über Gießen hinaus. MEDIS Medical Technology beliefert Kliniken in Hessen und darüber hinaus und trägt damit zur Versorgung der Patienten bei. Über die Zusammenarbeit mit lokalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen entwickelt MEDIS Medizintechniklösungen für die Anforderungen des Gesundheitswesens.

Ein weiterer Aspekt ist die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Die Produktion erfolgt unter Berücksichtigung von Umweltstandards, und der Einsatz recyclebarer Materialien wird angestrebt, wo es möglich ist. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf Technologien, die die Patientensicherheit unterstützen und die Auswirkungen auf die Umwelt verringern sollen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Pflegeheime

Häufige Fragen zu MEDIS Medical Technology GmbH

Was macht MEDIS Medical Technology GmbH?

MEDIS Medical Technology GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MEDIS Medical Technology GmbH ansässig?

MEDIS Medical Technology GmbH hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDIS Medical Technology GmbH tätig?

MEDIS Medical Technology GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik