Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Gießen

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Nordanlage 35
35390 Gießen

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG im Überblick

Die Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1993 gegründet und hat sich seitdem zu einem angesehenen Sanitätshaus und spezialisierten Medizintechnikfachbetrieb in Gießen, Hessen, entwickelt. Von Anfang an verfolgte das Unternehmen das Ziel, die Lebensqualität von Patienten durch hochwertige Produkte und umfassende Dienstleistungen zu verbessern. Im Fokus steht nicht nur die reine Produktversorgung, sondern auch die individuelle Betreuung und Beratung von Patientinnen und Patienten, um die personalisierten Bedürfnisse optimal zu erfüllen. Das Unternehmen ist stolz darauf, eine Schlüsselrolle in der Gesundheitsversorgung der Region Mittelhessen zu spielen.

Leistungen und Produkte

Richard Schilder Sani-Med bietet eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Orthopädie und Medizintechnik. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung und Anpassung von Maßorthesen, die speziell auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind. Diese Orthesen kommen insbesondere bei Verletzungen oder degenerativen Erkrankungen zum Einsatz und helfen, die Mobilität und Lebensqualität zu erhöhen. Neben den Maßorthesen gehört auch die Kompressionsversorgung zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Hierbei werden individuell angepasste Kompressionsstrümpfe und -bandagen bereitgestellt, die zur Verbesserung der Blutversorgung und zur Linderung von Schmerzen beitragen.

Zusätzlich werden Einlagen angeboten, die auf unterschiedliche Fußprobleme abgestimmt sind, sowie eine breite Auswahl an Gehhilfen, Rollstühlen und Brustprothesen für Patientinnen mit besonderen Bedürfnissen. Die Lymphödem-Versorgung wird durch spezielle Produkte und therapeutische Konzepte ergänzt, um die Lebensqualität von Patienten mit Lymphproblemen signifikant zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und dem Universitätsklinikum Gießen ermöglicht es Richard Schilder Sani-Med, schnell auf Veränderungen in den Bedürfnissen der Patienten zu reagieren und passgenaue Lösungen zu entwickeln.

Standort Gießen / Hessen

Gießen ist nicht nur eine Universitätsstadt, sondern auch ein bedeutendes Zentrum für medizinische Versorgung in der Region Mittelhessen. Mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), einer der größten Universitätskliniken Deutschlands, hat sich Gießen als medizinischer Knotenpunkt etabliert. Richard Schilder Sani-Med profitiert von diesem Umfeld, da die enge Vernetzung mit Fachärzten und Kliniken eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten sicherstellt. Durch regionales Engagement und eine starke Präsenz trägt das Unternehmen zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Region bei und bietet Menschen in Gießen und der Umgebung eine verlässliche Anlaufstelle für ihre medizinischen Bedürfnisse.

Das Unternehmen legt großen Wert auf Innovation und Ausbildung. Durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen seiner Mitarbeiter:innen stellt Richard Schilder Sani-Med sicher, dass der hohe Standard in der Kundenberatung und Produktanpassung stets eingehalten wird. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Vielzahl an positiven Rückmeldungen von Patient:innen, die die individuelle Betreuung und die Qualität der angebotenen Produkte schätzen.

Alle Produkte werden gemäß den geltenden medizinischen Standards und Richtlinien entwickelt und vertrieben. Richard Schilder Sani-Med erfüllt dabei die hohen Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und ist kontinuierlich darum bemüht, die Qualität und Sicherheit seiner Produkte zu gewährleisten. Dies ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Als local player in der Medizintechnik hat sich Richard Schilder Sani-Med nicht nur als Dienstleister, sondern auch als Partner für Patient:innen, Angehörige und Fachkräfte etabliert. Durch die Verbindung von Tradition mit modernen medizinischen Standards und Innovationen wird der langfristige Erfolg des Unternehmens gesichert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG

Was macht Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG?

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG ansässig?

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG tätig?

Richard Schilder Sani-Med GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik