Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau

Medizintechnik · Erfurt

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erfurt, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau Adresse & Kontakt

Adresse

Paul-Schäfer-Strasse 1
99086 Erfurt

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau

Gegründet wurde Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau im Jahr 1995 in Erfurt. Aus einer anfänglich kleinen Werkstatt entwickelte sich der Betrieb über die Jahre zu einem Anbieter für elektrischen Schaltschrankbau und Verteilungssysteme. Durch die Ausrichtung auf industrielle und medizintechnische Anwendungen liefert das Unternehmen Lösungen, die in der Fertigung medizintechnischer Geräte sowie in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen eingesetzt werden. In Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, arbeitet der Betrieb an einem Wirtschaftsstandort, der für technisch ausgerichtete Mittelständler ein passendes Umfeld bietet.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum richtet sich nach den Anforderungen der jeweiligen Kunden. Dazu zählen die Planung, Fertigung und Installation von Schaltschränken und Verteilungsanlagen. Im medizintechnischen Bereich fertigt Elektro-Mechanik Steuerungssysteme für Medizingeräte, die in der Patientenversorgung und in der OP-Raumversorgung zum Einsatz kommen.

Das Unternehmen arbeitet nach den relevanten DIN-VDE-Normen sowie den Normen für elektromedizinische Geräte (IEC 60601). Diese Normen legen die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen fest, die im Gesundheitswesen gelten.

Die Fertigung erfolgt mit CAD/CAM-Systemen, die eine präzise Umsetzung der Kundenanforderungen erlauben. Das Fachpersonal verfügt über technisches Know-how und Erfahrung in der Branche und setzt auf dieser Grundlage auch komplexe Projekte und individuelle Lösungen um.

  • Planung und Konstruktion von Schaltschränken
  • Fertigung von Steuerungssystemen für Medizingeräte
  • Installation von Verteilungsanlagen für Krankenhausinfrastruktur
  • Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen nach Kundenspezifikationen
  • Regelmäßige Zertifizierungen und Audits zur Qualitätssicherung

Standort Erfurt / Thüringen

Die Lage in Erfurt, einer Stadt mit über 200.000 Einwohnern, spielt für Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau eine Rolle. Erfurt entwickelt sich als Wirtschaftsstandort in Mitteldeutschland, was sich auch in der Ansiedlung von Unternehmen aus der Medizintechnik- und Gesundheitsbranche zeigt. Das Universitätsklinikum Erfurt und verschiedene Fachkliniken ziehen technologische Dienstleister in die Region, was die Nachfrage nach Lösungen im Bereich der Medizintechnik erhöht.

Hinzu kommt die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Medizintechnik. Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ist Teil der wirtschaftlichen Entwicklung in Thüringen, schafft Arbeitsplätze und liefert Produkte für die Gesundheitsversorgung.

Mit technischer Expertise und regionaler Verankerung ist Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ein Anbieter im medizintechnischen Bereich und ein Zulieferer für die medizinische Infrastruktur in der Region Thüringen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau

Was macht Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau?

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erfurt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ansässig?

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau hat seinen Sitz in Erfurt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau tätig?

Elektro-Mechanik Schaltschrank- und Verteilungsbau ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik