microsensys GmbH

Medizintechnik · Erfurt

microsensys GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erfurt, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

microsensys GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

In der Hochstedter Ecke 2
99098 Erfurt

microsensys GmbH: Profil

Die microsensys GmbH mit Sitz in Erfurt, Thüringen, ist auf RFID-Technologie und drahtlose Sensorlösungen spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen 1992 mit dem Ziel, Lösungen zur Automatisierung in verschiedenen Branchen anzubieten. Zum Portfolio zählen RFID-Transponder, RFID-Lese- und Schreibsysteme sowie spezielle Sensortags. In der Medizintechnik kommen die Lösungen vor allem in der Instrumentenverfolgung, der Sterilisationsüberwachung sowie im Asset-Tracking von Medizinprodukten zum Einsatz. Diese Technologien tragen zur Sicherheit und Effizienz in Gesundheits-einrichtungen bei.

Leistungen und Produkte

microsensys entwickelt und produziert Produkte für Prozesse in der Medizintechnik. Das Unternehmen bietet miniaturisierte RFID-Transponder in verschiedenen Frequenzbereichen an, insbesondere Hochfrequenz (HF) und Ultrahochfrequenz (UHF), um unterschiedlichen Anwendungen gerecht zu werden. Hinzu kommen Sensortags zur Überwachung kritischer Parameter wie Temperatur, Druck und Feuchtigkeit. Diese sensorbasierten Lösungen unterstützen die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Sterilgut und medizinischen Instrumenten, insbesondere im Kontext der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). Das Unternehmen arbeitet daran, seine Technologien weiterzuentwickeln und an die Anforderungen im Gesundheitswesen anzupassen.

Besonderheiten und Innovationen

Ein Schwerpunkt der microsensys GmbH liegt in Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, etwa der Friedrich-Schiller-Universität Jena, fließt in die Produktentwicklung ein. Daraus entstehen branchenspezifische Lösungen, die geltenden Standards und Vorschriften entsprechen. Die Kombination aus RFID-Technologie und drahtloser Sensorik ergibt ein Portfolio, das in der Medizintechnik sowie in Industrie und Logistik Anwendung findet.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von microsensys unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Die Einhaltung der europäischen MDR spielt für das Unternehmen eine zentrale Rolle, da die Technologien zur Sicherheit und Effizienz in medizinischen Einrichtungen beitragen. Das erfordert die Entwicklung konformer Produkte sowie regelmäßige Audits und Zertifizierungen, damit die Produkte die geltenden Standards erfüllen. Das Unternehmen investiert in Qualitätssicherung und -kontrolle, um den Anforderungen der Gesundheitsindustrie zu entsprechen.

Bedeutung für die Region

Die microsensys GmbH ist Teil der Thüringer Technologieszene und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Erfurt bei, unter anderem durch lokale Arbeitsplätze. Die Nähe zu Einrichtungen wie dem Helios Klinikum Erfurt unterstützt den Wissensaustausch und die Anwendung der Technologien in der Praxis. Damit ist das Unternehmen in der Region als Akteur in der Medizintechnik verankert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Thüringen | Medizintechnik Erfurt

Häufige Fragen zu microsensys GmbH

Was macht microsensys GmbH?

microsensys GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erfurt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist microsensys GmbH ansässig?

microsensys GmbH hat seinen Sitz in Erfurt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist microsensys GmbH tätig?

microsensys GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik