OLPE Jena GmbH

Medizintechnik · Jena

OLPE Jena GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

OLPE Jena GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ernst-Ruska-Ring 13
07745 Jena

OLPE Jena GmbH: Optische Messtechnik aus Thüringen

Die OLPE Jena GmbH mit Sitz in Jena in Thüringen ist im Bereich optischer Messtechnik und Medizintechnik tätig. Das Unternehmen wurde 1991 gegründet und knüpft an die Optik- und Photonikforschung der Stadt an. OLPE Jena entwickelt und vertreibt optische Messsysteme und Instrumente, die vor allem in der klinischen Diagnostik und Forschung eingesetzt werden, mit Schwerpunkt auf Ophthalmologie und Biomedizin.

Leistungen und Produkte

OLPE Jena bietet optoelektronische Messgeräte und Optiken für medizinische Diagnoseanwendungen. Dazu zählen Spektroskope, Bildgebungssysteme und Lichtquellen, die Daten zur Erkennung und Untersuchung von Augenkrankheiten liefern. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische optische Systeme für klinische und wissenschaftliche Anwender. Diese maßgeschneiderten Lösungen unterstützen die Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen.

Das Produktportfolio umfasst zudem Softwarelösungen, die mit den optischen Systemen kombiniert werden, um Datenanalyse und -verarbeitung zu ermöglichen. Die Produkte von OLPE Jena werden national und international in medizinischen Einrichtungen für Forschung und klinische Praxis eingesetzt.

Standort Jena / Thüringen

Jena gilt als Wiege der Optik und ist Heimat von Carl Zeiss und SCHOTT. Die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Universitätsklinikum Jena und dem Ernst-Abbe-Institut bietet ein Umfeld für die Entwicklung optischer Medizintechnik. Die Lage in dieser Region ermöglicht OLPE Jena den Zugang zu aktuellen Erkenntnissen und Technologien im Bereich Optik und Photonik, was in die Produktentwicklung einfließt.

OLPE Jena beteiligt sich an Forschungsprojekten an den lokalen Universitäten und verbindet so Wissenschaft und Industrie. Diese Kooperationen unterstützen die Produktentwicklung und den fachlichen Austausch zur Weiterentwicklung der technischen Lösungen.

Regulatorische Einordnung

Als Medizintechnikunternehmen unterliegt die OLPE Jena GmbH regulatorischen Vorgaben. Die Produkte müssen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. OLPE Jena betreibt dafür ein Qualitätsmanagementsystem, das die Einhaltung dieser Anforderungen sicherstellt. Dazu gehören regelmäßige Prüfungen und Zertifizierungen mit internen und externen Audits.

Bedeutung für die Region

OLPE Jena ist Teil der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung der Region Thüringen. Durch Arbeitsplätze, die Beteiligung an Innovationsprojekten und die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen trägt OLPE zur Rolle Jenas im Bereich Medizintechnik und Optik bei. Die Arbeit von OLPE Jena unterstützt die lokale Wirtschaft und die überregionale Vernetzung von Fachleuten im Bereich der Medizintechnik. Damit ist OLPE Jena ein Bestandteil der regionalen Wirtschaft und ihrer Entwicklung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu OLPE Jena GmbH

Was macht OLPE Jena GmbH?

Einleitung Die OLPE Jena GmbH ist ein bekannter und renommierter Hersteller und Entwickler von optischen Linsen, Präzisionsoptiken und optischen Systemen. Das Unternehmen hat sein

Wo befindet sich OLPE Jena GmbH?

OLPE Jena GmbH hat seinen Sitz in Jena (Thüringen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist OLPE Jena GmbH tätig?

OLPE Jena GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik