Geratherm Medical AG

Medizintechnik · Ilm-Kreis

Geratherm Medical AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ilm-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Geratherm Medical AG Adresse & Kontakt

Adresse

Fahrenheitstrasse 1
98716 Ilm-Kreis

Geratherm Medical AG im Überblick

Die Geratherm Medical AG mit Sitz im malerischen Ilm-Kreis in Thüringen ist ein angesehener Anbieter im Bereich der Medizintechnik mit einem klaren Fokus auf diagnostische Lösungen. Das Unternehmen, das aus bescheidenen Anfängen in Geratal hervorgegangen ist, hat sich zu einem wichtigen Akteur sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene entwickelt. Das Engagement für Qualität und Innovation spiegelt sich in der breiten Palette von medizinischen Diagnostikprodukten wider, die das Unternehmen anbietet - von präzisen Thermometern bis hin zu modernen Blutdruckmessgeräten. Mit seiner Listing an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment Scale genießt die Geratherm Medical AG nicht nur das Vertrauen von Investoren, sondern auch die Anerkennung als solider Partner in der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Geratherm Medical AG ist vielfältig und innovativ. Es umfasst unter anderem:

  • Thermometer: Besonders hervorzuheben sind die galliumfreien Fieberthermometer, die als sichere und umweltfreundliche Alternative zu traditionellen, quecksilberhaltigen Thermometern entwickelt wurden. Diese Thermometer werden nicht nur in Kliniken, sondern auch im Heimbereich gerne genutzt.
  • Blutdruckmessgeräte: Geratherm bietet sowohl digitale als auch manuelle Blutdruckmessgeräte an, die für ihre Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit bekannt sind. Diese Geräte kommen sowohl in ärztlichen Versorgungszentren als auch von Patienten im häuslichen Umfeld zum Einsatz.
  • Spirometer: Die Lungenfunktionsmessgeräte sind unverzichtbar für die Diagnostik von Atemwegserkrankungen und sind in Kliniken sowie Arztpraxen weit verbreitet.
  • Kardiologiediagnostik: Im Bereich Kardiologie hat Geratherm sich auf Diagnosesysteme für Ergometrie und Langzeit-EKG-Auswertung spezialisiert, die erhebliche Fortschritte in der Patientenüberwachung ermöglichen.
  • Diagnostiksysteme: Diese Systeme sind speziell für Arztpraxen und Kliniken konzipiert und gewährleisten eine umfassende und detaillierte Krankheitsdiagnostik.

Die Produkte der Geratherm Medical AG sind nicht nur technologisch fortschrittlich, sie erfüllen auch alle geltenden gesetzlichen Anforderungen, einschließlich der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR. Die Herstellung erfolgt unter strengen Qualitätsnormen, die kontinuierlich überwacht werden, um höchste Patientensicherheit zu gewährleisten.

Standort Ilm-Kreis / Thüringen

Der Ilm-Kreis ist nicht nur die Heimat der Geratherm Medical AG, sondern auch ein bedeutender Standort für Technologie und Industrie. Die geografische Lage in Thüringen ist dabei von Vorteil, da sie eine enge Zusammenarbeit mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und dem renommierten Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik im Bereich Forschung und Entwicklung ermöglicht. Diese akademischen Einrichtungen bieten wertvolle Ressourcen und Innovationspotenzial, die es der Geratherm Medical AG ermöglichen, ihre Produkte ständig zu optimieren und auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

Thüringen hat sich in den letzten Jahren als aufstrebender Hub für Medizintechnik und Präzisionstechnik etabliert. Die starke Vernetzung zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und Bildungseinrichtungen fördert den Wissensaustausch und Innovationsgeist in der Region. Dies ist besonders relevant für die Medizintechnik, wo fortlaufende Entwicklungen und der Einsatz neuer Technologien entscheidend sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geratherm Medical AG ein integraler Bestandteil dieses dynamischen ökonomischen Umfelds ist und durch ihre qualitativ hochwertigen Produkte sowie ihr Engagement für Innovation einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Diagnostik leistet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Geratherm Medical AG

Was macht Geratherm Medical AG?

Geratherm Medical AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ilm-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Geratherm Medical AG ansässig?

Geratherm Medical AG hat seinen Sitz in Ilm-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Geratherm Medical AG tätig?

Geratherm Medical AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik