Essity Germany GmbH Adresse & Kontakt
Essity Germany GmbH im Überblick
Die Essity Germany GmbH hat ihren Sitz in München und ist die deutsche Tochtergesellschaft des schwedischen Konzerns Essity, der 2017 als Spin-off des multinationalen Unternehmens SCA (Svenska Cellulosa Aktiebolaget) gegründet wurde. Essity fokussiert sich auf Hygiene- und Gesundheitsprodukte und hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Anbieter in diesem Sektor entwickelt. Die Bekanntheit der Produkte in Deutschland ist hoch, mit Marken wie TENA, Jobst, Leukoplast, Cutimed und Actimove, die nachweislich einen besonders bedeutenden Einfluss auf die Gesundheitsversorgung haben. Unternehmen wie Essity sind entscheidend für die Bereitstellung von wichtigen Produkten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Apotheken und im Einzelhandel, um die Lebensqualität von Patienten und Pflegebedürftigen zu verbessern.
Leistungen und Produkte
Das umfangreiche Produktportfolio von Essity Germany ist speziell auf die Anforderungen des Gesundheitssektors zugeschnitten. Ein zentrales Produkt sind die Inkontinenzprodukte der Marke TENA, die sich durch hohe Saugfähigkeit und Hautfreundlichkeit auszeichnen. Die Kompressions- und Venenleiden-Versorgungen unter der Marke Jobst bieten individuelle Lösungen für Patienten, die an venösen Erkrankungen leiden. Darüber hinaus umfasst das Sortiment innovative Wundversorgungsprodukte unter den Labels Leukoplast und Cutimed, die auf die verschiedenen Bedürfnisse der Wundheilung ausgelegt sind. Die orthopädischen Bandagen und Orthesen, die unter der Marke Actimove angeboten werden, haben sich ebenfalls als äußerst hilfreich in der Rehabilitation nach Verletzungen erwiesen. Ergänzend zu diesen Produkten führt Essity auch Hygienepapierwaren, die sowohl im privaten als auch im medizinischen Bereich verwendet werden.
Zusätzlich zu den physischen Produkten engagiert sich Essity in der Weiterbildung und Schulung von Pflegepersonal. Das Unternehmen bietet spezielle Schulungen an, die darauf abzielen, das Wissen über die Anwendung ihrer Produkte zu fördern und deren Wirksamkeit zu maximieren. Eine besondere Dienstleistung sind Patientenberatungen, die den direkten Kontakt mit Betroffenen ermöglichen und auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Zudem werden digitale Versorgungsprogramme für Inkontinenzpatienten angeboten, die den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Diese Programme bieten eine umfassende Unterstützung und zielen darauf ab, die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern. Alle angebotenen Medizinprodukte sind gemäß der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) klassifiziert und CE-zertifiziert. Außerdem sind sie im GKV-Hilfsmittelverzeichnis gelistet, was ihre Qualität und Sicherheit unterstreicht.
Standort München / Bayern
München ist nicht nur eine blühende Wirtschaftsmetropole, sondern auch ein Zentrum für innovative Unternehmen im Gesundheitssektor. Die hohe Dichte an Forschungseinrichtungen, Kliniken und Fachärzten schafft ein solides Umfeld für Unternehmen wie Essity Germany. Bayern bietet zudem eine exzellente Gesundheitsinfrastruktur und zeichnet sich durch eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft aus. Dies stellt ein äußerst attraktives Marktumfeld dar, in dem Essity seine Produkte und Dienstleistungen mit vielversprechendem Potenzial anbieten kann.
Die Region beherbergt zahlreiche weitere Medizintechnikunternehmen und Sanitätshäuser, die in einem bewährten Netzwerk zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Diese Zusammenhänge tragen dazu bei, dass Essity Germany nicht nur als Hersteller innovativer Produkte, sondern auch als wichtiger Partner im Gesundheitswesen wahrgenommen wird. Die Unternehmen in Bayern können auf eine vielfältige Zusammenarbeit zurückgreifen, die sowohl Forschung als auch Praxis umfasst. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Weiterentwicklung medizinischer Technologien und die Verbesserung der Patientenversorgung in der Region.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Essity Germany GmbH
Was macht Essity Germany GmbH?
Essity Germany GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Essity Germany GmbH ansässig?
Essity Germany GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Essity Germany GmbH tätig?
Essity Germany GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in München
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.