Essity Germany GmbH

Medizintechnik · München

Essity Germany GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Essity Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Adalperostraße 31
85737 München

Essity Germany GmbH im Überblick

Die Essity Germany GmbH hat ihren Sitz in München und ist die deutsche Tochtergesellschaft des schwedischen Konzerns Essity, der 2017 als Spin-off des multinationalen Unternehmens SCA (Svenska Cellulosa Aktiebolaget) gegründet wurde. Essity fokussiert sich auf Hygiene- und Gesundheitsprodukte und hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Anbieter in diesem Sektor entwickelt. Die Bekanntheit der Produkte in Deutschland ist hoch, mit Marken wie TENA, Jobst, Leukoplast, Cutimed und Actimove, die nachweislich einen besonders bedeutenden Einfluss auf die Gesundheitsversorgung haben. Unternehmen wie Essity sind entscheidend für die Bereitstellung von wichtigen Produkten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Apotheken und im Einzelhandel, um die Lebensqualität von Patienten und Pflegebedürftigen zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Das umfangreiche Produktportfolio von Essity Germany ist speziell auf die Anforderungen des Gesundheitssektors zugeschnitten. Ein zentrales Produkt sind die Inkontinenzprodukte der Marke TENA, die sich durch hohe Saugfähigkeit und Hautfreundlichkeit auszeichnen. Die Kompressions- und Venenleiden-Versorgungen unter der Marke Jobst bieten individuelle Lösungen für Patienten, die an venösen Erkrankungen leiden. Darüber hinaus umfasst das Sortiment innovative Wundversorgungsprodukte unter den Labels Leukoplast und Cutimed, die auf die verschiedenen Bedürfnisse der Wundheilung ausgelegt sind. Die orthopädischen Bandagen und Orthesen, die unter der Marke Actimove angeboten werden, haben sich ebenfalls als äußerst hilfreich in der Rehabilitation nach Verletzungen erwiesen. Ergänzend zu diesen Produkten führt Essity auch Hygienepapierwaren, die sowohl im privaten als auch im medizinischen Bereich verwendet werden.

Zusätzlich zu den physischen Produkten engagiert sich Essity in der Weiterbildung und Schulung von Pflegepersonal. Das Unternehmen bietet spezielle Schulungen an, die darauf abzielen, das Wissen über die Anwendung ihrer Produkte zu fördern und deren Wirksamkeit zu maximieren. Eine besondere Dienstleistung sind Patientenberatungen, die den direkten Kontakt mit Betroffenen ermöglichen und auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Zudem werden digitale Versorgungsprogramme für Inkontinenzpatienten angeboten, die den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Diese Programme bieten eine umfassende Unterstützung und zielen darauf ab, die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern. Alle angebotenen Medizinprodukte sind gemäß der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) klassifiziert und CE-zertifiziert. Außerdem sind sie im GKV-Hilfsmittelverzeichnis gelistet, was ihre Qualität und Sicherheit unterstreicht.

Standort München / Bayern

München ist nicht nur eine blühende Wirtschaftsmetropole, sondern auch ein Zentrum für innovative Unternehmen im Gesundheitssektor. Die hohe Dichte an Forschungseinrichtungen, Kliniken und Fachärzten schafft ein solides Umfeld für Unternehmen wie Essity Germany. Bayern bietet zudem eine exzellente Gesundheitsinfrastruktur und zeichnet sich durch eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft aus. Dies stellt ein äußerst attraktives Marktumfeld dar, in dem Essity seine Produkte und Dienstleistungen mit vielversprechendem Potenzial anbieten kann.

Die Region beherbergt zahlreiche weitere Medizintechnikunternehmen und Sanitätshäuser, die in einem bewährten Netzwerk zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Diese Zusammenhänge tragen dazu bei, dass Essity Germany nicht nur als Hersteller innovativer Produkte, sondern auch als wichtiger Partner im Gesundheitswesen wahrgenommen wird. Die Unternehmen in Bayern können auf eine vielfältige Zusammenarbeit zurückgreifen, die sowohl Forschung als auch Praxis umfasst. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Weiterentwicklung medizinischer Technologien und die Verbesserung der Patientenversorgung in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Essity Germany GmbH

Was macht Essity Germany GmbH?

Essity Germany GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Essity Germany GmbH ansässig?

Essity Germany GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Essity Germany GmbH tätig?

Essity Germany GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik