EXIMMed Export-Import GmbH Adresse & Kontakt
EXIMMed Export-Import GmbH: Außenhandel mit Medizintechnik
Die EXIMMed Export-Import GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, wickelt den internationalen Export und Import von Medizintechnikprodukten ab. Das Unternehmen vermittelt und koordiniert Handelsbeziehungen für Medizinprodukte zwischen deutschen Herstellern und internationalen Märkten. Es unterstützt Kunden in den Bereichen Regulierung und Marktanforderungen, damit Produkte compliancegerecht in neue Märkte gelangen.
Leistungen und Produkte
EXIMMed bietet Serviceleistungen rund um den internationalen Handel mit Medizintechnik an. Dazu gehören:
- Koordination von Export- und Importgeschäften: EXIMMed begleitet den Prozess von der Produktauswahl bis zur Zustellung an den Zielmarkt unter Berücksichtigung der relevanten Handelsbestimmungen.
- Zolldokumentation: Das Unternehmen erstellt die notwendigen Zolldokumente und sorgt für eine fristgerechte Abwicklung.
- Regulierungsberatung: EXIMMed informiert seine Partner über internationale Vorschriften, Zulassungsverfahren und Qualitätsstandards für den Markteintritt.
- Logistiklösungen: Durch Kooperationen mit Logistikunternehmen organisiert EXIMMed die Beförderung von Produkten.
- Marktforschung: EXIMMed erstellt Marktanalysen zu Trends und Entwicklungen in verschiedenen Märkten als Entscheidungsgrundlage für die Markterschließung.
Diese Leistungen dienen der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und der Reduzierung der Markteinführungszeit in der Medizintechnikbranche.
Regionaler Fokus und Bedeutung
Der Standort Düsseldorf ist für EXIMMed geografisch und wirtschaftlich von Bedeutung. In der Stadt sind zahlreiche Unternehmen und Institutionen aus dem Gesundheitssektor angesiedelt, darunter Forschungseinrichtungen und Universitäten. Diese Konzentration von Know-how unterstützt EXIMMed beim Aufbau von Partnerschaften.
Die Metropolregion Rhein-Ruhr bietet zudem Zugang zu einem der größten nationalen Gesundheitsmärkte in Europa. Die Region verfügt über eine ausgebaute medizinische Infrastruktur und gibt EXIMMed Zugang zu aktuellen Entwicklungen und Technologien in der Medizintechnik. Über die Nähe zur internationalen Messe MEDICA informiert sich das Unternehmen über neue Trends und tauscht sich mit Fachleuten der Branche aus.
Regulatorische Einordnung und Compliance
Ein zentraler Aspekt der Geschäftstätigkeit von EXIMMed ist die Compliance mit internationalen Normen und Vorschriften im Bereich der Medizintechnik. Das Unternehmen richtet sein Vorgehen auf Produktsicherheit und -qualität aus. Richtlinien wie die Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union prüft EXIMMed, damit exportierte oder importierte Produkte den Qualitätsstandards entsprechen.
EXIMMed arbeitet mit regulatorischen Behörden zusammen, um die Zulassung der Produkte seiner Kunden zu unterstützen. Dabei spielt die Dokumentation eine wichtige Rolle. Das Unternehmen unterstützt Hersteller bei der Erstellung der technischen Dokumentationen, die für die Anforderungen der jeweiligen Zielmärkte erforderlich sind.
Besonderheiten der EXIMMed Export-Import GmbH
EXIMMed passt seine Dienstleistungen an die Bedürfnisse seiner Partner an. Jedes Projekt entsteht auf Basis einer Bedarfsanalyse und in Abstimmung mit den jeweiligen Herstellern. Diese Herangehensweise unterscheidet EXIMMed von anderen Unternehmen im Bereich Export-Import.
EXIMMed Export-Import GmbH nimmt mit ihrer Branchenkenntnis, ihrem Standort in Düsseldorf und ihren Compliance-Standards eine Rolle im internationalen Handel mit Medizintechnikprodukten ein.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen
```Häufige Fragen zu EXIMMed Export-Import GmbH
Was macht EXIMMed Export-Import GmbH?
EXIMMed Export-Import GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist EXIMMed Export-Import GmbH ansässig?
EXIMMed Export-Import GmbH hat seinen Sitz in Düsseldorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist EXIMMed Export-Import GmbH tätig?
EXIMMed Export-Import GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.