SaGlobe e.K.

Medizintechnik · Rosenheim

SaGlobe e.K. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rosenheim, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SaGlobe e.K. Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Hohenofener Strasse 41a
83026 Rosenheim

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SaGlobe e.K.: Profil

SaGlobe e.K. mit Sitz in Rosenheim handelt mit medizintechnischen Produkten und ist im Import-Export tätig. Das Unternehmen vermittelt zwischen internationalen Herstellern und Kunden in Deutschland und Europa. Über den Handel und die direkte Anbindung an Kliniken, Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen in Bayern und darüber hinaus ist SaGlobe in der regionalen Versorgung aktiv. Das Geschäft verbindet den Produktvertrieb mit begleitenden Serviceleistungen in der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsangebot von SaGlobe umfasst den Import und Vertrieb von Medizintechnikprodukten sowie Import-Export-Dienstleistungen für Hersteller, die den deutschen und europäischen Markt erschließen möchten. Zu den vertretenen Produktbereichen gehören unter anderem:

  • Diagnosetechnologie: Geräte zur Diagnose und Überwachung von Patienten, einschließlich bildgebender Verfahren und Labortechnik.
  • Therapeutische Ausrüstung: Produkte zur Behandlung von Erkrankungen, wie z.B. chirurgische Instrumente und therapeutische Geräte.
  • Rehabilitationstechnik: Hilfsmittel zur Unterstützung der Genesung und Mobilität von Patienten, wie Rollstühle und Physiotherapiegeräte.
  • Medizinische Verbrauchsmaterialien: Einwegprodukte und Zubehör, die in Arztpraxen und Kliniken Alltag sind.

SaGlobe unterstützt internationale Hersteller bei der MDR-Zulassung (Medical Device Regulation) und der Markteinführung in Deutschland. Alle vertriebenen Produkte entsprechen den Anforderungen der EU-MDR und tragen die CE-Kennzeichnung. Damit gelten die Sicherheitsanforderungen für die patientennahe Anwendung. Zusätzlich bietet das Unternehmen Schulungen für Anwender an, die den Umgang mit den Geräten vermitteln.

Standort Rosenheim / Bayern

Rosenheim liegt in Oberbayern, südöstlich von München, und gilt als Zugang zu den bayerischen Alpen. Die Lage ergibt für SaGlobe kurze Wege für internationale Handelsaktivitäten in der Medizintechnikbranche. Bayern verfügt über eine ausgeprägte Gesundheitswirtschaft mit einem dichten Netz aus Kliniken, Forschungseinrichtungen und Medizintechnik-Unternehmen.

SaGlobe ist in Bayern nicht nur über die überregionale Verfügbarkeit von Produkten präsent, sondern pflegt auch Beziehungen zu lokalen Gesundheitsdienstleistern. Daraus ergibt sich eine direkte Rückmeldung zu Marktbedarfen und technischen Entwicklungen, anhand derer das Unternehmen sein Produktportfolio anpassen und erweitern kann.

Regulatorische Einordnung

SaGlobe e.K. agiert in einem streng regulierten Markt. Die Einhaltung der EU-MDR ist für das Geschäft maßgeblich. Diese Verordnung legt die Sicherheits- und Leistungsanforderungen für medizinische Produkte fest. SaGlobe arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, damit die Produkte die geltenden regulatorischen Anforderungen erfüllen. Die Begleitung der Zulassungsprozesse und der Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen sind dabei zentrale Bestandteile der Arbeit. Diese Maßnahmen bilden den rechtlichen Rahmen und betreffen die Produktqualität sowie die Patientensicherheit.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu SaGlobe e.K.

Was macht SaGlobe e.K.?

SaGlobe e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rosenheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SaGlobe e.K. ansässig?

SaGlobe e.K. hat seinen Sitz in Rosenheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SaGlobe e.K. tätig?

SaGlobe e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik