M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Obere Hauptstrasse 40/1
78573 Tuttlingen

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG

Die M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG handelt mit chirurgischen Instrumenten und Medizintechnik und exportiert diese von Tuttlingen in Baden-Württemberg aus. Das Unternehmen vermittelt zwischen Herstellern der Region und Abnehmern im Ausland. Im Mittelpunkt steht der Vertrieb Tuttlinger Instrumente in Länder wie China, die Türkei, Saudi-Arabien sowie weitere Märkte in Asien, im Nahen Osten und in Lateinamerika. Die Tätigkeit verbindet Kenntnisse über die heimische Fertigung mit den Anforderungen der jeweiligen Auslandsmärkte.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von M.C. Medizintechnik-Export umfasst chirurgische Basisinstrumente, spezialisierte Instrumentensets sowie nach Kundenvorgaben gefertigte Produkte. Diese kommen in der Chirurgie sowie in der Zahnmedizin und der Tiermedizin zum Einsatz. Das Unternehmen übernimmt zudem die Exportabwicklung samt erforderlicher Dokumentation und der Anpassungen an internationale Marktzulassungsanforderungen. Durch die Zusammenarbeit mit TÜV-zertifizierten Herstellern aus der Region entsprechen die Produkte den geforderten Qualitätsstandards, darunter die Norm ISO 13485 sowie die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR).

Regulatorische Einordnung

Beim Export von Medizintechnik sind regulatorische Anforderungen verbindlich, deren Umsetzung einen Schwerpunkt der Arbeit von M.C. Medizintechnik-Export bildet. Das Unternehmen achtet darauf, dass die exportierten Produkte den internationalen Normen entsprechen. Dazu zählen die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte ebenso wie die korrekte Kennzeichnung und die Handhabung der medizinischen Dokumentation. Ein darauf spezialisiertes Team prüft, dass die nötigen Zulassungen und Zertifikate vorliegen, damit die Produkte in den Zielmärkten eingeführt werden können.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen wird oft als Welthauptstadt der chirurgischen Instrumente bezeichnet. In der Region sind zahlreiche Unternehmen ansässig, die Medizintechnik herstellen. Über 40 % der weltweiten Produktion von Chirurgieinstrumenten stammt aus dem Tuttlinger Cluster. Der Exporthandel gehört zu den tragenden Elementen der lokalen Wirtschaft, in dem auch M.C. Medizintechnik-Export tätig ist. Über die Zusammenarbeit mit ansässigen Herstellern, Fachverbänden und Forschungsinstituten beteiligen sich Unternehmen wie M.C. an der Weiterentwicklung von Lösungen für das Gesundheitswesen.

Besonderheiten und Ausrichtung

M.C. Medizintechnik-Export passt sein Angebot an die Anforderungen der jeweiligen Kunden an. Das Unternehmen entwickelt Lösungen nach Kundenvorgaben, abgestimmt mit den Herstellern und auf Basis aktueller Marktbeobachtung. Zudem nimmt M.C. Medizintechnik-Export regelmäßig neue Produkte und Technologien ins Portfolio auf, um auf die wechselnden Anforderungen der internationalen Gesundheitsmärkte zu reagieren. Als Teil der Tuttlinger Medizintechnik-Branche ist das Unternehmen in ein regionales Netzwerk eingebunden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG

Was macht M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG?

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG ansässig?

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG tätig?

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

M.C. Medizintechnik-Export GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik