Promedics Medizinische Systeme GmbH

Medizintechnik · Düsseldorf

Promedics Medizinische Systeme GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Promedics Medizinische Systeme GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Oelser Strasse 9
40231 Düsseldorf

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Profil der Promedics Medizinische Systeme GmbH

Die Promedics Medizinische Systeme GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, handelt mit medizintechnischen Geräten und bietet dazu Serviceleistungen an. Der Vertrieb konzentriert sich auf die Rheinregion und beliefert Kliniken sowie niedergelassene Ärzte in Düsseldorf und Umgebung. Das Sortiment umfasst Diagnosesysteme, Therapiegeräte und medizinische Verbrauchsmaterialien.

Leistungen und Produkte

Das Angebot von Promedics geht über den reinen Vertrieb hinaus und umfasst:

  • Vertrieb von medizintechnischen Geräten: Dazu gehören Patientenmonitore, Infusionssysteme, Narkosegeräte und klinische Diagnosesysteme.
  • Installation und Schulung: Das Team übernimmt die Installation der Geräte und schult das medizinische Personal in deren Bedienung.
  • Technischer Service: Der technische Service umfasst Wartungen, Reparaturen und Support für die ausgelieferten Systeme.

Das Unternehmen ist als Servicepartner mehrerer Gerätehersteller anerkannt. Über diese Zusammenarbeit erhält Promedics Zugang zu den jeweiligen Geräteprogrammen der Hersteller.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Promedics unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Produkte und Dienstleistungen richten sich nach der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und weiteren einschlägigen Richtlinien. Damit sollen Qualität und Sicherheit der an Kliniken und Praxen gelieferten Produkte gewährleistet werden. Das Unternehmen führt fortlaufend Qualitätskontrollen durch und schult seine Mitarbeiter entsprechend.

Regionale Bedeutung und Netzwerke

Düsseldorf ist ein wichtiger Standort der Medizintechnik in Deutschland, was Promedics einen Standortvorteil verschafft. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Düsseldorf und eine dichte Kliniklandschaft eröffnen Geschäftsmöglichkeiten. Durch die Kooperation mit regionalen Akteuren im Gesundheitswesen kann Promedics auf die Anforderungen der Marktteilnehmer eingehen. Dazu zählt auch die Teilnahme an Fachmessen wie der MEDICA, die in Düsseldorf stattfindet.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Promedics engagiert sich in der Forschung und Entwicklung von Technologien im Bereich der Medizintechnik und beteiligt sich an Entwicklungsprojekten für die medizinische Versorgung. Außerdem achtet das Unternehmen auf nachhaltige Praktiken, um die Umweltauswirkungen seiner Produkte und Dienstleistungen zu verringern. Technische Entwicklung, Qualitätssicherung und regionale Verankerung bilden die Grundlage der Geschäftstätigkeit.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Promedics Medizinische Systeme GmbH

Was macht Promedics Medizinische Systeme GmbH?

Promedics Medizinische Systeme GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Promedics Medizinische Systeme GmbH ansässig?

Promedics Medizinische Systeme GmbH hat seinen Sitz in Düsseldorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Promedics Medizinische Systeme GmbH tätig?

Promedics Medizinische Systeme GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik