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F & S GmbH & Co. KG
Die F & S GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, fertigt Präzisionsteile und Komponenten für die Medizintechnik. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Fertigung von CNC-Dreh- und Frästeilen sowie Feinmechanikkomponenten, die in chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Geräten zum Einsatz kommen. Bei der Fertigung stehen die in der Medizintechnik geforderte Maßgenauigkeit und Reproduzierbarkeit im Vordergrund.
Leistungen und Produkte
F & S GmbH & Co. KG bietet Fertigungsprozesse, die auf die Anforderungen der Medizintechnikbranche ausgerichtet sind. Die Produktpalette umfasst insbesondere:
- CNC-Dreh- und Frästeile: Bauteile mit engen Toleranzen für chirurgische Instrumente und Geräte.
- Feinmechanikkomponenten: Bauteile für präzise Funktion und lange Nutzungsdauer.
- Oberflächenbehandlungen: F & S führt Oberflächenveredlungsprozesse durch, die die Nutzungsdauer und Hygiene der Komponenten erhöhen.
Die Produktion erfolgt nach den Vorgaben der ISO 13485, die die Qualitätsanforderungen für Medizinprodukte definiert. Damit sind die Produkte durchgängig dokumentiert, was für die Zulassung in der Medizintechnik erforderlich ist.
Regulatorische Einordnung
Die F & S GmbH & Co. KG arbeitet in einem stark regulierten Umfeld mit nationalen und internationalen Vorschriften. Die Einhaltung der ISO 13485 ist Voraussetzung, um Produkte für die Medizintechnik herstellen zu dürfen. Darüber hinaus richtet sich das Unternehmen nach der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die seit Mai 2021 in Kraft ist. Diese Vorgaben legen die Sicherheits- und Leistungsanforderungen an die hergestellten Produkte fest.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein Zentrum der Medizintechnik in Deutschland. F & S GmbH & Co. KG gehört zum Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster, das mehr als 400 Unternehmen umfasst. Diese Region produziert zusammen etwa 40 Prozent der weltweit verwendeten chirurgischen Instrumente. F & S trägt zur lokalen Wirtschaft, zu Arbeitsplätzen und zum technologischen Wissen in der Region bei.
Besonderheiten und Entwicklung
F & S GmbH & Co. KG investiert in Forschung und Entwicklung sowie in Maschinen und Technologien, um die Produktionsabläufe zu optimieren. Über CAD/CAM-Technologien setzt das Unternehmen die Produktentwicklung um und passt Bauteile an individuelle Kundenwünsche an. Zudem unterhält F & S Kontakte zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
F & S GmbH & Co. KG setzt zudem auf Nachhaltigkeit in der Produktion, indem ressourcenschonende Verfahren eingesetzt und die Abfallverwertung verbessert wird. Damit zielt das Unternehmen darauf ab, den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu F & S GmbH&Co. KG
Was macht F & S GmbH&Co. KG?
F & S GmbH&Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist F & S GmbH&Co. KG ansässig?
F & S GmbH&Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist F & S GmbH&Co. KG tätig?
F & S GmbH&Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.