Keller & Marter GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Keller & Marter GmbH & Co. KG im Überblick
Keller & Marter GmbH & Co. KG aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein renommierter Hersteller von Präzisionsteilen und medizintechnischen Instrumenten und Teil des innovativen Tuttlinger Clusters. Die Gründung des Unternehmens geht auf das Jahr 1997 zurück, als erfahrene Fachleute ihre Kompetenzen bündelten, um chirurgische Instrumente und hochpräzise Komponenten nach den strengen Qualitätsanforderungen der Medizintechnikbranche zu entwickeln und zu produzieren. In einer Region, die eine über 150-jährige Geschichte als Zentrum der Chirurgieinstrumentierung aufweist, hat sich Keller & Marter als vertrauenswürdiger Partner für Medizintechnikhersteller etabliert.
Leistungen und Produkte
Keller & Marter stellt eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten und Präzisionskomponenten für Medizintechnikhersteller her. Zu den Kernprodukten zählen unter anderem Klammergeräte, Schnitthilfen sowie spezialisierte Instrumente für minimalinvasive Eingriffe. Das Produktspektrum umfasst sowohl Standard- als auch Sonderanfertigungen, die auf die spezifischen Anforderungen und Vorgaben der Kunden abgestimmt sind. Jeder Produktionsschritt wird unter Berücksichtigung internationaler Standards durchgeführt, wodurch die ISO-13485-konforme Fertigung und die CE-Kennzeichnung sichergestellt sind. Diese Standards sind zentrale Pfeiler der Qualitätssicherung und garantieren, dass die Produkte höchste Ansprüche an Sicherheit und Zuverlässigkeit erfüllen.
Ein besonderes Merkmal des Unternehmens ist ihre Flexibilität und Innovationskraft. Keller & Marter arbeitet eng mit den Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den jeweiligen klinischen Anforderungen entsprechen. Diese kundenorientierte Herangehensweise ermöglicht es, sowohl Ergonomie als auch Funktionalität in den Fokus zu rücken, was bei medizinischen Anwendungen von besonderer Bedeutung ist.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen, als Heimat von über 400 Medizintechnikunternehmen, ist nicht nur ein bedeutendes Zentrum für die Herstellung von chirurgischen Instrumenten, sondern auch ein Innovationsstandort. Keller & Marter ist tief in dieses Netzwerk integriert und profitiert von den Synergien, die in dieser regionalen Clusterbildung entstehen. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen in der Region fördert einen kontinuierlichen Wissensaustausch und Innovationsprozess, von dem alle Beteiligten profitieren.
Durch die enge Vernetzung mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Umgebung ist Keller & Marter in der Lage, die neuesten Erkenntnisse und Technologien in die Produktentwicklung zu integrieren. Dies fördert nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem globalen Markt, der ständigen Veränderungen unterliegt.
Der Standort Tuttlingen hat auch eine kulturelle und soziale Bedeutung. Die Medizintechnikbranche prägt nicht nur die Wirtschaft der Region, sondern hat auch Einfluss auf die Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. So engagiert sich Keller & Marter beispielsweise aktiv in der Ausbildung junger Fachkräfte und bietet Praktika sowie Ausbildungsplätze an, um zukünftige Generationen im Bereich Medizintechnik zu fördern.
Zusammengefasst ist Keller & Marter GmbH & Co. KG nicht nur ein wichtiger Akteur in der medizinischen Instrumentierung, sondern auch ein Beispiel für die Innovationskraft und das unternehmerische Engagement in der Medizintechnikbranche von Tuttlingen. Die Kombination aus langjähriger Erfahrung, kundenorientierter Produktentwicklung und enger Kooperation innerhalb der Medizintechnik-Community macht das Unternehmen zu einem wertvollen Partner für Kliniken und Medizintechnikhersteller weltweit.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Keller & Marter GmbH & Co. KG
Was macht Keller & Marter GmbH & Co. KG?
Keller & Marter GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Keller & Marter GmbH & Co. KG ansässig?
Keller & Marter GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Keller & Marter GmbH & Co. KG tätig?
Keller & Marter GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.