Flaig + Hommel GmbH Adresse & Kontakt
Flaig + Hommel GmbH
Flaig + Hommel GmbH stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Operationsinstrumente, die in allgemeinen wie in spezialisierten Disziplinen der Chirurgie zum Einsatz kommen. Die Instrumente werden in Kliniken und über den internationalen Fachhandel verwendet und sind auf Präzision, Langlebigkeit und Ergonomie ausgelegt.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von Flaig + Hommel umfasst chirurgische Grundinstrumente, Klemmen, Scheren, Pinzetten sowie Spezialinstrumente für verschiedene Fachbereiche wie :
- Orthopädie: Instrumente für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates.
- Gynäkologie: Instrumente für minimalinvasive Eingriffe und gynäkologische Operationen.
- Allgemeinchirurgie: Basisinstrumente für diverse chirurgische Interventionen.
Die Instrumente werden aus rostfreiem, biokompatiblem Edelstahl gefertigt. Flaig + Hommel richtet die Herstellung an der europäischen Medizinprodukteverordnung MDR aus und erfüllt damit die Anforderungen an Sicherheit und Qualität in der Medizintechnik. Die Produkte sind zudem ISO-zertifiziert und folgen damit internationalen Qualitätsstandards.
Regulatorische Einordnung
Flaig + Hommel unterliegt regulatorischen Rahmenbedingungen, die sowohl auf EU-Ebene als auch international gelten. Die Herstellung erfolgt nach der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die den gesamten Lebenszyklus von Medizinprodukten umfasst – von der Planung über die Fertigung bis zur Vermarktung. Diese Vorgaben dienen der Sicherheit von Patienten wie von medizinischen Fachkräften. Das Unternehmen hält die nötigen Zulassungen für seine chirurgischen Instrumente und lässt die Konformität mit den relevanten Normen durch regelmäßige Prüfungen und Zertifizierungen Dritter nachweisen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Als Tuttlinger Instrumentenhersteller ist Flaig + Hommel Teil eines überregionalen Netzwerks der Medizintechnik. Die Region beheimatet über 400 Unternehmen, die rund 40 Prozent des globalen Marktes für chirurgische Instrumente bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Kliniken in dieser Region unterstützt die Weiterentwicklung der Medizintechnik.
Der Standort Tuttlingen ist für die Medizintechnik auch über die geografische Lage hinaus von Bedeutung. Lokale Messen und Fachveranstaltungen ziehen jährlich zahlreiche Fachleute an, die sich über aktuelle Entwicklungen der Branche austauschen. Dieses Umfeld ermöglicht es Flaig + Hommel, auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren und die Produktpalette zu erweitern.
Besonderheiten des Unternehmens
Flaig + Hommel verbindet handwerkliche Fertigung mit maschineller Technik. In der Produktion kommen unter anderem CNC-Maschinen zum Einsatz, die eine hohe Präzision ermöglichen. Zudem setzt das Unternehmen auf nachhaltige Praktiken in der Produktion, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Darüber hinaus engagiert sich Flaig + Hommel in der Weiterbildung und Schulung von Fachkräften in der Medizintechnik. Durch Kooperationen mit Schulen und Universitäten unterstützt das Unternehmen die Ausbildung von Ingenieuren und Chirurgen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg
```Häufige Fragen zu Flaig + Hommel GmbH
Was macht Flaig + Hommel GmbH?
Überblick über die Flaig + Hommel GmbH Flaig + Hommel GmbH ist ein traditionelles Familienunternehmen, das seinen Sitz in Aldingen, Deutschland, hat. Es wurde 1961 gegründet und h
Wo befindet sich Flaig + Hommel GmbH?
Flaig + Hommel GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Flaig + Hommel GmbH tätig?
Flaig + Hommel GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.