fluidmobile GmbH Adresse & Kontakt
Profil der fluidmobile GmbH
Die fluidmobile GmbH aus Karlsruhe in Baden-Württemberg entwickelt Lösungen im Bereich Mikrofluidik und Lab-on-a-Chip-Technologien für die medizinische Diagnostik. Das 2017 gegründete Unternehmen verbindet Forschung mit Anwendungen für die Diagnostik. Mit miniaturisierten Analyseplattformen bringt fluidmobile diagnostische Tests näher an den Patienten. Der Ansatz ist interdisziplinär und bündelt Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaften, Biochemie und Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
fluidmobile entwickelt mikrofluidische Chips und Kartuschen für verschiedene Anwendungen, darunter Schnelltests, molekulardiagnostische Verfahren und die Blutanalyse. Diese Produkte sind auf eine schnelle und präzise Diagnostik direkt am Patientenbett oder in der Arztpraxis ausgelegt, wodurch aufwendige Laborinfrastrukturen oft entfallen. Zu den Produktlinien gehören:
- Mikrofluidische Chips: Diese Komponenten ermöglichen Flüssigkeitsmanipulationen in mikroskopischen Dimensionen, die für viele diagnostische Verfahren erforderlich sind.
- Schnelltests: Die von fluidmobile entwickelten Tests liefern Ergebnisse innerhalb kurzer Zeit, was besonders in Notfallsituationen relevant ist.
- Genom- und Proteindiagnostik: Diese Anwendungen erlauben eine sensitive Analyse von genetischem Material und Proteinen, die für die Früherkennung von Krankheiten genutzt wird.
Die Produkte lassen sich an verschiedene Marktbedürfnisse anpassen, was fluidmobile über die Zusammenarbeit mit Diagnostikunternehmen und Forschungseinrichtungen erreicht. Diese Partnerschaften unterstützen die Weiterentwicklung der Produkte, sodass weitere Anforderungen in der Diagnostik adressiert werden können.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte und Lösungen von fluidmobile unterliegen den regulatorischen Standards, die in der Medizintechnik üblich sind. Das Unternehmen arbeitet mit Institutionen wie dem TÜV Rheinland und der FDA zusammen, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften und Normen sicherzustellen. Die mikrofluidischen Systeme werden über zertifizierte Prozesse abgesichert, die unter anderem die ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik einhalten. Diese Zertifizierungen sind für Kunden und Partner relevant.
Standort Karlsruhe / Baden-Württemberg
Karlsruhe ist der Standort der fluidmobile GmbH und zugleich ein Zentrum für Technologieforschung in Deutschland. Mit Institutionen wie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Nähe zu Technologiefirmen und Startups bietet die Region ein Umfeld für Medizintechnik und Biotechnologie. Die Zusammenarbeit mit Fachleuten verschiedener Disziplinen und der Zugang zu Forschungseinrichtungen unterstützen die Arbeit von fluidmobile. Zudem ist die Stadt für ihre Branchen-Events und Messen bekannt, die fluidmobile zum Wissensaustausch, zum Aufbau von Netzwerken und zur Sichtbarkeit im internationalen Markt nutzen kann.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu fluidmobile GmbH
Was macht fluidmobile GmbH?
fluidmobile GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist fluidmobile GmbH ansässig?
fluidmobile GmbH hat seinen Sitz in Karlsruhe. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist fluidmobile GmbH tätig?
fluidmobile GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.