Manometer Preiss EMPEO GmbH Adresse & Kontakt
Manometer Preiss EMPEO GmbH: Druckmesstechnik für Medizin und Industrie
Mit Sitz im Rhein-Sieg-Kreis stellt die Manometer Preiss EMPEO GmbH Druckmess- und Druckregelgeräte her und bedient damit auch Medizintechnik-Anwendungen. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Manometer, Drucksensoren und Druckregler für industrielle und medizinische Einsatzbereiche. Im medizintechnischen Bereich kommen die Druckmesstechnologien von EMPEO in medizinischen Gasnetzwerken, Beatmungsgeräten und Operationssälen zum Einsatz. Auf dieser Erfahrung aufbauend entwickelt das Unternehmen Lösungen für die Anforderungen des Gesundheitssektors. Die Produkte sind unter anderem nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio der Manometer Preiss EMPEO GmbH umfasst mechanische und digitale Manometer, Drucksensoren, Drucktransmitter und Druckregler für verschiedene Medien und Druckbereiche. Im medizintechnischen Bereich liefert das Unternehmen Geräte für medizinische Gasinstallationen (Sauerstoff, Druckluft, Vakuum) sowie Zubehör für Beatmungs- und Anästhesiegeräte. Die medizintechnischen Produkte entsprechen den Normen für medizinische Gasversorgungsanlagen (ISO 7396) und der EU-MDR (Medical Device Regulation). Daneben passt EMPEO bestehende Produkte an Kundenanforderungen an oder entwickelt sie neu.
- Mechanische Manometer: Technologie für Druckmessungen in verschiedenen Anwendungen.
- Digitale Manometer: Sensorik für präzise und ablesbare Werte.
- Druckregler: Regelsysteme für die bedarfsgerechte Druckanpassung.
- Drucksensoren und -transmitter: Für die Überwachung in Echtzeit.
- Zubehör für medizinische Geräte: Komponenten zur Integration in die Medizintechnik-Infrastruktur.
Standort Rhein-Sieg-Kreis / Nordrhein-Westfalen
Der Rhein-Sieg-Kreis liegt südlich von Köln und Bonn in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Metropolregion Köln-Bonn. Die Nähe zu Universitätskliniken in Köln und Bonn eröffnet Unternehmen der Medizintechnik Kundenpotenziale und Kooperationsmöglichkeiten. Die Region ist zudem ein Standort für Forschung und Entwicklung, was die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unterstützt. Der Zugang zu Fachkräften aus angrenzenden Hochschulen kommt der Weiterentwicklung der Produkte und Technologien von EMPEO zugute.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Die Produkte der Manometer Preiss EMPEO GmbH unterliegen strengen Sicherheits- und Qualitätsvorgaben. Dazu gehört die Einhaltung nationaler und internationaler Normen wie der ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik und der EN 60601 für die Sicherheit medizinischer elektrischer Geräte. EMPEO schult seine Mitarbeiter und passt seine Technologien an die regulatorischen Anforderungen an. Die Compliance mit der EU-MDR ist Bestandteil des Produktentwicklungsprozesses, damit die Produkte sicher und wirksam sind.
Besonderheiten der Manometer Preiss EMPEO GmbH
Die Manometer Preiss EMPEO GmbH entwickelt auch Lösungen, die über die Standardprodukte hinausgehen. Das Unternehmen richtet sich dabei an den Anforderungen seiner Kunden aus und arbeitet mit medizinischen Fachkräften zusammen, um deren Feedback in den Entwicklungsprozess aufzunehmen. Hinzu kommt ein After-Sales-Service mit regelmäßiger Wartung und Kalibrierung der Geräte, um Lebensdauer und Leistung zu erhalten. Diese kundennahe Ausrichtung prägt die Position von EMPEO in der Medizintechnik-Branche.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Manometer Preiss EMPEO GmbH
Was macht Manometer Preiss EMPEO GmbH?
Manometer Preiss EMPEO GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Manometer Preiss EMPEO GmbH ansässig?
Manometer Preiss EMPEO GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Manometer Preiss EMPEO GmbH tätig?
Manometer Preiss EMPEO GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.