Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur

Medizintechnik · Tuttlingen

Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Zertifikat EN ISO 13485:2016 + AC:2018 + A11:2021

Certificate EN ISO 13485:2016 + AC:2018 + A11:2021

Adresse

STEIGÄCKER 22
78582 Tuttlingen

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Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur im Überblick

Die Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur in Tuttlingen, Baden-Württemberg, ist ein traditionsreicher Hersteller chirurgischer Instrumente, der seit seiner Gründung im Jahr 1920 in der Medizintechnik tätig ist. Als Teil des weltweiten Zentrums der Medizintechnik, das über 600 Unternehmen in Tuttlingen beheimatet, trägt das Unternehmen zur Produktion von etwa 70 % aller chirurgischen Instrumente weltweit bei. Die Verbindung von handwerklicher Tradition und modernster Technologie ermöglicht es der Wenzler GmbH, qualitativ hochwertige Produkte herzustellen, die in zahlreichen medizinischen Anwendungen ihren Einsatz finden.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Raimund Wenzler GmbH umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten, die speziell für den Einsatz im Operationssaal konzipiert sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Scheren: für verschiedenste chirurgische Anwendungen, von allgemeinen Scheren bis hin zu Spezialklingen für minimal-invasive Eingriffe.
  • Pinzetten: mit unterschiedlichen Greif- und Haltefunktionen, die auf die Ansprüche verschiedener chirurgischer Disziplinen abgestimmt sind.
  • Klemmen: für die Blutstillung und Gewebehandhabung, die eine präzise Kontrolle in kritischen Situationen ermöglichen.
  • Spezialinstrumente: maßgeschneiderte Lösungen, die nach Bedürfnissen von Chirurgen und Kliniken entwickelt werden.

Die Bezeichnung „Manufaktur“ reflektiert den handwerklichen Charakter der Fertigung, bei dem jedes Instrument mit höchster Sorgfalt und Präzision hergestellt wird. Die Kundenbasis der Wenzler GmbH umfasst Kliniken in Deutschland und Europa sowie Instrumentenhandel und internationale Vertriebspartner, die die qualitativ hochwertigen Produkte in der gesamten Chirurgie vertreiben.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Raimund Wenzler GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen gemäß der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR). Diese Regulierung stellt sicher, dass sämtliche Instrumente hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Das Unternehmen hat ein Qualitätssicherungssystem implementiert, das alle Schritte des Produktionsprozesses umfasst, von der Materialauswahl bis zur Endkontrolle der Instrumente. Durch regelmäßige Audits und Zertifizierungen wird die Konformität sichergestellt, was die Vertrauenswürdigkeit der Produkte zusätzlich unterstreicht.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, gelegen an der Donau, ist als die Welthauptstadt der Medizintechnik bekannt. Die Region zeichnet sich durch ein einzigartiges Cluster aus, das Hersteller, Zulieferer und Dienstleister in der Medizintechnik vereint. Diese gebündelte Expertise und Innovationskraft fördert die Entwicklung neuester Techniken und Produkte.

Die hervorragende Verkehrsanbindung durch die A81 und Bahnverbindungen nach Stuttgart und Zürich ermöglicht es, dass der Standort auch für internationale Kunden und Messegäste der MEDICA, der weltweit größten Medizinmesse, bestens erreichbar ist. Dies schafft Synergien und fördert den Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Ein wesentlicher Vorteil der Region ist die Nähe zu führenden Universitäten und Fachhochschulen, die eng mit der Industrie verbunden sind. Dies ermöglicht eine gezielte Ausbildung von Fachkräften und Innovationsförderung in der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur

Was macht Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur?

Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur ansässig?

Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur tätig?

Raimund Wenzler GmbH Instrumentenmanufaktur ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik