Motz GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Motz GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Motz GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Stockacher Str. 116
78532 Tuttlingen

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Motz GmbH: Präzisionsfertigung für die Medizintechnik

Die Motz GmbH mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, fertigt Präzisionsteile und Spezialkomponenten für die Medizintechnik. Hergestellt werden Dreh- und Frästeile sowie Sonderbauteile aus korrosionsbeständigem Edelstahl und Titan, die in chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Geräten eingesetzt werden. Das Team aus Fachleuten und Ingenieuren bedient damit die Anforderungen einer sicherheitskritischen Branche.

Leistungen und Produkte

Das Produktspektrum der Motz GmbH umfasst Präzisionsdrehteile, Frästeile und Sonderkomponenten, gefertigt aus medizinisch zugelassenen Werkstoffen. Die Teile kommen in chirurgischen Instrumenten, Implantaten und Medizingeräten zum Einsatz. Die Fertigung orientiert sich an ISO 13485 und den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR). Die Qualitätssicherung umfasst eine vollständige Chargendokumentation und folgt einer Null-Fehler-Strategie.

Die Auftragsbearbeitung ist flexibel ausgelegt. Die Motz GmbH wickelt sowohl Kleinserien als auch Großaufträge ab und setzt individuelle Lösungen entsprechend den Kundenanforderungen um.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein zentraler Standort der deutschen Medizintechnik mit zahlreichen Unternehmen und Zulieferern. Dem dortigen Medizintechnik-Cluster gehören über 400 Unternehmen an, die rund 40 Prozent der weltweiten Chirurgieinstrumentenproduktion ausmachen; die Motz GmbH ist Teil dieses Clusters. Die regionale Ansiedlung ermöglicht kurze Lieferketten und den Austausch mit anderen Unternehmen der Region.

Der Standort ist zudem auf Forschung ausgerichtet. Hier finden regelmäßig Fachmessen und Konferenzen statt, wodurch die Motz GmbH in Kontakt mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen bleibt. Diese Nähe unterstützt die Produktentwicklung des Unternehmens.

Regulatorische Einordnung und Zertifikate

Die Motz GmbH richtet sich nach den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Neben der ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme bei Medizinprodukten hält das Unternehmen Produktzertifikate, die von den zuständigen Aufsichtsbehörden anerkannt sind. Diese belegen die Konformität der Produkte mit den geltenden europäischen und internationalen Standards im Hinblick auf Patientensicherheit und Produktzuverlässigkeit.

Besonderheiten und Innovationen

Durch Investitionen in Fertigungstechnologien und automatisierte Prozesse verfolgt die Motz GmbH das Ziel, Produktionsabläufe zu verbessern sowie Produktionszeiten und Kosten zu senken. Die Weiterbildung der Mitarbeiter zählt zu den Schwerpunkten des Unternehmens. 3D-Drucktechnologien und digitale Fertigungslösungen sind Bestandteil des eingesetzten Verfahrensportfolios.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Motz GmbH

Was macht Motz GmbH?

Motz GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Motz GmbH ansässig?

Motz GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Motz GmbH tätig?

Motz GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik