Forécreu Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Forécreu Deutschland GmbH
Die Forécreu Deutschland GmbH in Ulm ist die deutsche Niederlassung eines Herstellers von chirurgischen Einweginstrumenten und medizinischen Verbrauchsartikeln. Forécreu entwickelt und vertreibt Einmalinstrumente für minimal-invasive Chirurgie, Endoskopie und interventionelle Medizin. Der Standort Ulm liegt zentral in Süddeutschland und erleichtert den Vertrieb in der DACH-Region. Das Unternehmen bedient nationale wie internationale Märkte in der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst sterile Einmalinstrumente für den chirurgischen Einsatz, darunter Trokar-Systeme, Dissektionsinstrumente und Zubehör für die laparoskopische Chirurgie sowie Einmalprodukte für die flexible Endoskopie. Hinzu kommen Instrumente für die interventionelle Radiologie und angiographische Verfahren. Forécreu bietet sterile Alternativen zu Mehrweginstrumenten an. Diese Produkte unterstützen die Sterilisationsprozesse in Krankenhäusern und verringern das Risiko von Kreuzkontaminationen. Alle Produkte entsprechen der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR und sind CE-gekennzeichnet.
Regulatorische Einordnung
Die Forécreu Deutschland GmbH unterliegt den regulatorischen Vorgaben für Medizintechnikunternehmen in Europa. Die Einhaltung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) ist dabei ein zentraler Aspekt. Diese Regelungen verlangen die Gewährleistung der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sowie umfassende Dokumentationspflichten und regelmäßige klinische Prüfungen. Forécreu erfüllt diese Vorgaben und dokumentiert die Qualitätssicherung über alle Phasen der Produktentwicklung. Zudem ist das Unternehmen in Verbänden und Arbeitsgruppen eingebunden, die sich mit der Weiterentwicklung von Normen und Richtlinien für medizinische Produkte befassen.
Standort Ulm / Baden-Württemberg
Ulm liegt an der Donau an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern und ist ein Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Die Universität Ulm mit ihrer medizinischen Fakultät und das Universitätsklinikum Ulm sind Partner für Unternehmen der Medizintechnik in der Region. Daneben gibt es in Ulm Forschungseinrichtungen und Technologiezentren mit Bezug zur Medizintechnik. Die zentrale Lage bietet eine gute Erreichbarkeit für Kunden im süddeutschen Raum. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und medizinischen Dienstleistern, die den Wissensaustausch unterstützt.
Besonderheiten der Forécreu Deutschland GmbH
Forécreu verfügt über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die an der Verbesserung bestehender Produkte und der Entwicklung neuer Technologien arbeitet. Das Unternehmen richtet seine Produkte an den Anforderungen der minimal-invasiven Chirurgie aus. Zusätzlich bietet Forécreu Schulungen und Weiterbildungsprogramme für medizinisches Personal an, damit Nutzer die Technologien sachgerecht anwenden können. Durch die Zusammenarbeit mit Kliniken und medizinischen Fachbereichen erhält Forécreu Feedback, das in die Produktentwicklung einfließt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Forécreu Deutschland GmbH
Was macht Forécreu Deutschland GmbH?
Forécreu Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ulm. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Forécreu Deutschland GmbH ansässig?
Forécreu Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Ulm. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Forécreu Deutschland GmbH tätig?
Forécreu Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.