Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG

Medizintechnik · Ulm

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ulm, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG Adresse & Kontakt

Adresse

Frauenstrasse 114
89073 Ulm

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG im Überblick

Die Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG wurde im Jahr 2010 in Ulm, Baden-Württemberg, gegründet. Seit ihrer Gründung hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, innovative Lösungen im Bereich der Prothetik anzubieten und hat sich schnell als ein führendes Unternehmen in der Medizintechnik etabliert. Die Vision des Unternehmens ist es, Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine verbesserte Lebensqualität durch optimale Prothetiklösungen zu ermöglichen. Dies umfasst nicht nur die Entwicklung von Produkten, sondern auch die Implementierung fortschrittlicher Technologien, um eine maßgeschneiderte Versorgung zu gewährleisten.

Leistungen und Produkte

Prosthetics-Solutions bietet eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Orthopädietechnikern und Sanitätshäusern zugeschnitten sind. Dazu gehören hochwertige Prothesenkomponenten aus innovativen Materialien, die sowohl stabil als auch leicht sind. Ein herausragendes Produkt sind die 3D-gedruckten Prothesenschäfte, die es ermöglichen, individuell angepasste und ergonomisch gestaltete Schäfte schnell und präzise herzustellen. Dies geschieht durch den Einsatz modernster CAD/CAM-Technologien, die den gesamten Prozess von der Bereitstellung der Daten bis zur Fertigung rationalisieren.

Zusätzlich bietet das Unternehmen digitale Scan- und Fertigungslösungen, die es Orthopädietechnikern ermöglichen, genaue digitale Abdrücke von den Körpern der Patienten zu erstellen. Diese Daten werden dann verwendet, um maßgeschneiderte Prothesenpassteile zu fertigen, die den anatomischen Gegebenheiten des Patienten perfekt entsprechen. Dies verbessert nicht nur den Tragekomfort, sondern auch die Funktionalität der Prothesen selbst.


Ein weiterer wichtiger Aspekt der Dienstleistungen ist die Schulung und Unterstützung der Mitarbeiter in den Sanitätshäusern. Prosthetics-Solutions legt großen Wert darauf, seine Partner nicht nur mit Produkten, sondern auch mit Know-how zu unterstützen. Regelmäßige Workshops und Schulungen helfen dabei, die neuesten Technologien und Herstellungsmethoden zu verstehen und eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Prosthetics-Solutions unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die in der Medizintechnikbranche weltweit Anwendung finden. Die Produkte des Unternehmens sind nach den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert, was sicherstellt, dass alle Produkte hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Das Unternehmen verfolgt einen rigorosen Qualitätsmanagementansatz und führt regelmäßige interne Audits durch, um eine ständige Verbesserung der Prozesse und Produkte sicherzustellen.

Bedeutung für die Region Ulm

Die Bedeutung von Prosthetics-Solutions für die Region Ulm ist sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer Natur. Als innovationsgetriebenes Unternehmen und Arbeitgeber trägt Prosthetics-Solutions zur Schaffung von Arbeitsplätzen in einem technologieaffinen Umfeld bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen und Hochschulen fördert nicht nur die Entwicklung neuer Technologien, sondern auch den Austausch von Wissen und Ideen. So profitieren sowohl das Unternehmen als auch die Region von dieser fruchtbaren Partnerschaft.

Darüber hinaus stärkt das Unternehmen die medizinische Infrastruktur in Ulm. Die Bereitstellung hochwertiger Prothesenlösungen hat direkte positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Menschen in der Region, die auf solche Hilfsmittel angewiesen sind. Damit wird Prosthetics-Solutions nicht nur zu einem wichtigen Akteur der Medizintechnik, sondern auch zu einem gesellschaftlich verantwortungsbewussten Unternehmen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG

Was macht Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG?

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ulm. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ansässig?

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Ulm. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG tätig?

Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik