Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG Adresse & Kontakt
Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG
Die Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG wurde 2010 in Ulm, Baden-Württemberg, gegründet. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Lösungen im Bereich der Prothetik. Ziel ist es, Menschen mit körperlichen Einschränkungen durch passgenaue Prothetikversorgung mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Dazu gehört neben der Produktentwicklung auch der Einsatz technischer Verfahren für eine individuell angepasste Versorgung.
Leistungen und Produkte
Prosthetics-Solutions bietet Produkte und Dienstleistungen für Orthopädietechniker und Sanitätshäuser an. Dazu zählen Prothesenkomponenten aus stabilen und zugleich leichten Materialien. Ein zentrales Produkt sind die 3D-gedruckten Prothesenschäfte, mit denen sich individuell angepasste und ergonomisch geformte Schäfte schnell und präzise herstellen lassen. Eingesetzt werden dabei CAD/CAM-Technologien, die den Ablauf von der Datenbereitstellung bis zur Fertigung verkürzen.
Zusätzlich bietet das Unternehmen digitale Scan- und Fertigungslösungen, mit denen Orthopädietechniker genaue digitale Abdrücke der Patienten erstellen können. Auf Basis dieser Daten werden Prothesenpassteile gefertigt, die den anatomischen Gegebenheiten des Patienten entsprechen. Das verbessert sowohl den Tragekomfort als auch die Funktionalität der Prothesen.
Ein weiterer Teil der Dienstleistungen ist die Schulung und Unterstützung der Mitarbeiter in den Sanitätshäusern. Prosthetics-Solutions unterstützt seine Partner nicht nur mit Produkten, sondern auch mit Fachwissen. Regelmäßige Workshops und Schulungen vermitteln aktuelle Technologien und Herstellungsmethoden und sollen eine gute Versorgungsqualität sichern.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Prosthetics-Solutions unterliegt den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnikbranche. Die Produkte des Unternehmens sind nach den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert, womit sie den geltenden Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Das Unternehmen führt regelmäßige interne Audits durch, um Prozesse und Produkte fortlaufend zu prüfen und zu verbessern.
Bedeutung für die Region Ulm
Prosthetics-Solutions hat für die Region Ulm sowohl wirtschaftliche als auch soziale Bedeutung. Als Arbeitgeber trägt das Unternehmen zu Arbeitsplätzen in einem technologieaffinen Umfeld bei. Die Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen und Hochschulen fördert die Entwicklung neuer Technologien sowie den Austausch von Wissen. Davon profitieren das Unternehmen und die Region gleichermaßen.
Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur medizinischen Infrastruktur in Ulm bei. Die Bereitstellung von Prothesenlösungen wirkt sich auf die Lebensqualität der Menschen in der Region aus, die auf solche Hilfsmittel angewiesen sind. Damit ist Prosthetics-Solutions ein Akteur in der Medizintechnik mit Bezug zur regionalen Versorgung.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser
Häufige Fragen zu Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG
Was macht Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG?
Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ulm. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ansässig?
Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Ulm. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG tätig?
Prosthetics-Solutions GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Ulm
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.