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GAK GmbH: Medizintechnik im Rhein-Erft-Kreis
Die GAK GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen liefert medizinische Produkte und Dienstleistungen und ist in der Metropolregion Köln-Bonn und im Rheinland tätig. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt darauf, im engen Austausch mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, die auf die Anforderungen von Einrichtungen im Gesundheitswesen zugeschnitten sind.
Leistungen und Produkte
GAK vertreibt ein Sortiment an medizintechnischen Produkten, das von diagnostischen Geräten über therapeutische Instrumente bis hin zu Verbrauchsmaterialien reicht. Zu den Kernprodukten zählen:
- Medizinische Geräte: Dazu gehören Diagnosetechnologien und Operationsinstrumente, die in Krankenhäusern und Kliniken eingesetzt werden.
- Verbrauchsmaterialien: Das Unternehmen versorgt Kliniken und Praxen mit Verbrauchsmaterialien wie Verbandsstoffen, Nadeln und weiteren medizinischen Hilfsmitteln.
- Beratungsleistungen: GAK berät zur Einführung neuer Technologien in der medizinischen Praxis und unterstützt damit die Optimierung von Abläufen in Gesundheitseinrichtungen.
Die Produkte sind durch regionale Lager und Logistikcenter kurzfristig verfügbar, was eine zeitnahe Lieferung an Gesundheitseinrichtungen ermöglicht und in Notfallsituationen relevant ist. Zudem arbeitet GAK mit Herstellern und Partnern zusammen, um den Kunden aktuelle Technologien und Produkte anzubieten.
Regulatorische Einordnung
GAK GmbH unterliegt den Vorschriften und Normen für Medizintechnikprodukte in Europa, insbesondere der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745. Diese Verordnung legt die Anforderungen fest, die Unternehmen erfüllen müssen, um die Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte zu gewährleisten. GAK arbeitet daran, die erforderlichen Zertifizierungen für die Produkte zu erhalten, um den Anforderungen an Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen zu entsprechen. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt seine Produkte gemäß der Medical Device Regulation (MDR).
Standort Rhein-Erft-Kreis / Nordrhein-Westfalen
Der Rhein-Erft-Kreis ist als Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr ein Standort für Gesundheitsunternehmen. Die Region ist durch die Vernetzung verschiedener Akteure im Gesundheitswesen geprägt, darunter Krankenhäuser wie das Johanniter-Krankenhaus Bergisch Gladbach und das St.-Josef-Hospital Erkelenz. Diese Einrichtungen bilden eine Grundlage für die Dienstleistungen und Partnerschaften von GAK. Hinzu kommt eine hohe Dichte an Arztpraxen und ambulanten Einrichtungen, die auf Produkte und Services von GAK zurückgreifen.
Über die regionale Tätigkeit hinaus setzt GAK auf nachhaltige Praktiken. Das Unternehmen investiert in umweltfreundliche Technologien und Produkte, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und das Bewusstsein dafür im Gesundheitswesen zu fördern. GAK verbindet wirtschaftliche Ziele mit dem Anspruch, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu GAK GmbH
Was macht GAK GmbH?
GAK GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Erft-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist GAK GmbH ansässig?
GAK GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Erft-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist GAK GmbH tätig?
GAK GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.