Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG Adresse & Kontakt
Haas Ortopädietechnik GmbH & Co.KG im Überblick
Haas Ortopädietechnik GmbH & Co.KG ist ein etabliertes Sanitätshaus und orthopädischer Fachbetrieb mit Sitz in Coburg, Bayern. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1995 von Hans Haas, einem erfahrenen Orthopädietechniker, der seine Vision verwirklichen wollte, Menschen mit orthopädischen Bedürfnissen eine maßgeschneiderte Versorgung anzubieten. Seitdem hat sich Haas Ortopädietechnik als zuverlässiger Partner im Gesundheitswesen der Region Coburg etabliert und versorgt Patienten mit hochwertigen orthopädischen Hilfsmitteln, Prothesen, Orthesen und Rehabilitationsprodukten.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum der Haas Ortopädietechnik umfasst eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind. Zu den Hauptangeboten gehören:
- Prothesen: Individuell angefertigte Prothesen, die den neuesten technologischen Standards entsprechen und den Patienten ein hohes Maß an Mobilität ermöglichen.
- Orthesen: Unterstützung und Stabilisierung für verletzte oder geschwächte Körperteile. Jede Orthese wird nach den spezifischen Anforderungen des Patienten entwickelt.
- Orthopädische Einlagen: Maßgeschneiderte Einlagen zur Behandlung von Fußfehlstellungen und zur Entlastung von Gelenken.
- Kompressionsversorgungen: Produkte, die zur Linderung von Schmerzen und zur Förderung der Blutzirkulation eingesetzt werden, beispielsweise nach Operationen oder Verletzungen.
- Rehabilitationshilfsmittel: Dazu gehören Gehhilfen, Rollatoren und spezielle Möbel, die die Rückkehr zur Selbstständigkeit unterstützen.
Ein besonderes Merkmal von Haas Ortopädietechnik ist die persönliche Betreuung und die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und den Patienten selbst. Die erfahrenen Orthopädietechniker begleiten die Patienten nicht nur während der Anfertigung ihrer Hilfsmittel, sondern stehen auch während der gesamten Phase der Rehabilitation zur Seite, um eine optimale Anpassung und Nutzung der Produkte zu gewährleisten.
Standort Coburg / Bayern
Coburg, eine malerische Stadt mit einer reichen Geschichte, liegt im nördlichen Bayern nahe der Grenze zu Thüringen. Sie ist Teil der Metropolregion Nürnberg und hat sich zu einem wichtigen Standort für Gesundheitseinrichtungen entwickelt. Das Klinikum Coburg, ein modernes Krankenhaus mit umfangreichen medizinischen Dienstleistungen, sowie die nahegelegenen Gesundheitszentren spielen eine zentrale Rolle in der Versorgungslandschaft der Region.
Durch die geografische Lage bietet Haas Ortopädietechnik nicht nur den Bewohnern von Coburg, sondern auch den Menschen aus den umliegenden Städten wie Bamberg und Bayreuth Zugang zu hochwertigen orthopädischen Versorgungen. Diese Nähe zu anderen bedeutenden Gesundheitsdienstleistern ermöglicht eine engere Kooperation, die sowohl Patienten als auch Fachleuten zugutekommt.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller und Anbieter von medizinischen Hilfsmitteln unterliegt Haas Ortopädietechnik strengen regulatorischen Anforderungen, die sicherstellen, dass alle Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was bedeutet, dass es ein Qualitätsmanagementsystem implementiert hat, das speziell für die Medizinprodukteindustrie entwickelt wurde. Dazu gehört die laufende Überprüfung und Verbesserung der Prozesse, von der Produktentwicklung bis hin zur Auslieferung, um die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten zu gewährleisten.
Bedeutung für die Region
Haas Ortopädietechnik hat sich nicht nur als Anbieter von medizinischen Hilfsmitteln positioniert, sondern auch als wichtiger Akteur im sozialen und wirtschaftlichen Leben der Region Coburg. Das Unternehmen trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und engagiert sich aktiv in lokalen Projekten und Initiativen, die darauf abzielen, die Gesundheitsversorgung und Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Zudem legt Haas Ortopädietechnik großen Wert auf die Ausbildung junger Fachkräfte, was der Region langfristig zugutekommt und zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen orthopädischen Versorgung führt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Sanitätshäuser
Häufige Fragen zu Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG
Was macht Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG?
Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Coburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG ansässig?
Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG hat seinen Sitz in Coburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG tätig?
Haas - Ortopädietechnik Gmbh & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.