SinfoMed GmbH

Medizintechnik · Rhein-Erft-Kreis

SinfoMed GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SinfoMed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Dr.-Gottfried-Cremer-Allee 35A
50226 Rhein-Erft-Kreis

SinfoMed GmbH

Die SinfoMed GmbH mit Sitz im Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen) wurde 2001 gegründet und ist im Bereich Medizintechnik und Gesundheitsinformatik tätig. Gegründet wurde das Unternehmen von Medizinern und IT-Spezialisten mit dem Ziel, digitale Lösungen für das Gesundheitswesen zu entwickeln. Der Ansatz verbindet Medizintechnik mit der medizinischen Praxis und orientiert sich an den Anforderungen von Patienten und Gesundheitsdienstleistern.

Leistungen und Produkte

SinfoMed entwickelt und vertreibt Softwarelösungen und Informationssysteme für das Gesundheitswesen. Dazu gehören insbesondere:

  • Praxisverwaltungssoftware: Sie unterstützt Ärzte bei der Organisation der Praxis und bei Verwaltungsaufgaben, etwa Terminplanung, Patientenverwaltung und Abrechnung.
  • Klinikverwaltungssoftware: Sie dient Kliniken zur zentralen Verwaltung von Patientendaten, zur Ressourcenplanung und zur Kommunikation zwischen Abteilungen.
  • Digitale Dokumentationssysteme: Diese Systeme ermöglichen eine sichere und gesetzeskonforme Dokumentation von Patienteninformationen.
  • Schnittstellen für elektronische Patientenakten: SinfoMed bietet Lösungen für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen, der die Dokumentation und die übergreifende Versorgung von Patienten unterstützt.

Zur Kundenbasis von SinfoMed zählen Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Durch Anpassungen und Updates der Software an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, etwa die Vorgaben zur Telematik im Gesundheitswesen, hält SinfoMed seine Produkte gesetzeskonform und aktuell.

Standort Rhein-Erft-Kreis / Nordrhein-Westfalen

Der Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln ist über die Autobahnen A4 und A61 sowie den Kölner Ring angebunden. Städte wie Bergheim, Bedburg, Pulheim und Kerpen gehören zu einem Wirtschaftsraum mit zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen im Gesundheitssektor. Das dichte Klinik- und Praxisnetz der Region bildet einen Hauptmarkt für regionale Gesundheits-IT-Unternehmen.

Mit der wachsenden Anzahl an niedergelassenen Ärzten und Kliniken steigt die Nachfrage nach Medizintechniklösungen. SinfoMed stellt Lösungen für die Anforderungen im Gesundheitswesen bereit. Das Unternehmen engagiert sich zudem in der Regionalentwicklung, etwa durch Unterstützung lokaler Gesundheitsinitiativen und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen. Damit ist SinfoMed Arbeitgeber und Partner für die Gesundheitsversorgung in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu SinfoMed GmbH

Was macht SinfoMed GmbH?

SinfoMed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Erft-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SinfoMed GmbH ansässig?

SinfoMed GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Erft-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SinfoMed GmbH tätig?

SinfoMed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik