Gindele GmbH

Medizintechnik · Enzkreis

Gindele GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gindele GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Aschengasse 20
75242 Enzkreis

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Gindele GmbH: Profil

Die Gindele GmbH fertigt medizintechnische Komponenten im Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen produziert Dreh- und Frästeile für chirurgische Instrumente, Implantate und medizinische Geräte. Die Produkte erfüllen die Qualitätsanforderungen der Medizinprodukteindustrie und sind nach internationalen und europäischen Normen zertifiziert.

Leistungen und Produkte

Der Schwerpunkt liegt auf der CNC-Bearbeitung von Materialien wie Edelstahl, Titan und medizinischen Kunststoffen. Diese Werkstoffe spielen in der Medizintechnik eine zentrale Rolle, da sie biokompatibel und langlebig sein müssen. Gindele fertigt Präzisionsteile mit engen Toleranzen für Kunden aus der Chirurgie- und Implantatbranche. Auch kleinere Losgrößen lassen sich produzieren.

  • CNC-Drehbearbeitung: Herstellung von Bauteilen mit komplexen Geometrien.
  • CNC-Frästechnik: Fertigung von Komponenten mit Anforderungen an die Oberflächengüte.
  • Montage von Baugruppen: Zusammenstellung und Prüfung von Komponenten.

Die Fertigung erfolgt gemäß ISO 13485 und den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung MDR. Zusätzlich unterstützt Gindele individuelle Kundenanforderungen durch Engineering-Dienstleistungen, die von der Konzeptphase bis zur Serienproduktion reichen.

Regulatorische Einordnung

Die Gindele GmbH richtet ihre Fertigung an den relevanten Normen und Richtlinien der Medizintechnik aus. Die Produkte sind gemäß den Anforderungen der MDR (Medical Device Regulation) zertifiziert. Das Qualitätsmanagementsystem regelt die internen Abläufe und ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte. Das ist relevant, da medizinische Geräte und Komponenten regulatorischen Anforderungen unterliegen, die im Rahmen von Audits und Zertifizierungen regelmäßig überprüft werden.

Standort Enzkreis / Baden-Württemberg

Der Enzkreis in Baden-Württemberg ist verkehrsgünstig gelegen und ein Standort mit Medizintechnik-Bezug. In der Region gibt es eine hohe Dichte an Fachkräften und eine ausgebaute Zulieferindustrie. Die Nähe zu Pforzheim und Stuttgart bietet Anbindung an weitere ansässige Medizintechnikunternehmen. Gindele nutzt diese regionale Lage, um Partnerschaften aufzubauen und sich in lokale Netzwerke zum Austausch von Technologien und Wissen einzubringen.

Die Region ist zudem für ihre Fertigungskompetenz in der Metall- und Kunststoffbearbeitung bekannt. Die Infrastruktur und die Verkehrsverbindungen bieten den Kunden der Gindele GmbH direkten Zugang zu den Produktionsstätten, was zeitgerechte Lieferungen und die Anpassung an Marktbedürfnisse unterstützt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Gindele GmbH

Was macht Gindele GmbH?

Gindele GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gindele GmbH ansässig?

Gindele GmbH hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gindele GmbH tätig?

Gindele GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik