MIMplus Technologies GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Enzkreis

MIMplus Technologies GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MIMplus Technologies GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Turnstraße 22
75228 Enzkreis

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MIMplus Technologies GmbH & Co. KG

Die MIMplus Technologies GmbH & Co. KG aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg betreibt Metallpulverspritzguss (MIM – Metal Injection Moulding). Das Unternehmen fertigt komplexe Metallbauteile in großen Stückzahlen und beliefert vor allem die Medizintechnik, die Automobilindustrie sowie den Konsumgütersektor. Über das MIM-Verfahren bedient MIMplus damit Abnehmer in mehreren Branchen.

Leistungen und Produkte

MIMplus Technologies fertigt unter anderem Implantate für die Orthopädie, Komponenten für chirurgische Instrumente und Geräteteile aus rostfreiem Stahl, Titan und Kobalt-Chrom. Diese Werkstoffe sind wegen ihrer Biokompatibilität und Korrosionsbeständigkeit in der Medizintechnik gefragt. Das MIM-Verfahren erlaubt die Herstellung präziser und geometrisch komplexer Bauteile in Serie. Vorteile sind die hohe Genauigkeit sowie die Kosteneffizienz gegenüber der konventionellen Zerspanung. Zudem lassen sich mit MIM Geometrien umsetzen, die mit anderen Fertigungstechniken nur schwer realisierbar sind.

  • Implantate: Bauteile für chirurgische Anwendungen, etwa Hüft- und Knieimplantate.
  • Chirurgische Instrumente: Komponenten wie Halterungen und Führungen.
  • Geräteteile: Funktionsbauteile für medizinische Geräte, die regulatorischen Anforderungen genügen müssen.

Regulatorische Einordnung

MIMplus Technologies unterliegt der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union, sodass die Produkte den geltenden Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen. Die für Hersteller von Medizinprodukten relevante Zertifizierung nach ISO 13485 belegt, dass das Qualitätsmanagementsystem regelmäßig kontrolliert und weiterentwickelt wird. Diese Zertifizierungen dienen der Nachvollziehbarkeit der Produktqualität gegenüber Kunden und Partnern.

Standort Enzkreis / Baden-Württemberg

Der Enzkreis liegt westlich von Stuttgart und grenzt an die Stadt Pforzheim, die für ihr Handwerk in Feinmechanik und Schmuck-Metallverarbeitung bekannt ist. Die Region ist seit Jahren ein Standort für Medizintechnik und Präzisionsfertigung, in dem zahlreiche entsprechende Unternehmen ansässig sind. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster, einem der größten Ballungszentren für Medizintechnik in Deutschland, sowie zum Stuttgarter Automobilcluster eröffnet MIMplus Technologies Möglichkeiten für Kooperationen in Entwicklung und Fertigung.

Hinzu kommen am Standort Enzkreis die logistische Anbindung und der Zugang zu einem Netzwerk von Zulieferern und Partnern aus verschiedenen Industrien. Die Bündelung von Know-how und Ressourcen in der Region erleichtert es MIMplus, auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu MIMplus Technologies GmbH & Co. KG

Was macht MIMplus Technologies GmbH & Co. KG?

MIMplus Technologies GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MIMplus Technologies GmbH & Co. KG ansässig?

MIMplus Technologies GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MIMplus Technologies GmbH & Co. KG tätig?

MIMplus Technologies GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik