Stryker Trauma GmbH

Medizintechnik · Plön

Stryker Trauma GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Plön, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Stryker Trauma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Professor-Küntscher-Strasse 1-5
24232 Plön

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Stryker Trauma GmbH im Überblick

Die Stryker Trauma GmbH in Plön, Schleswig-Holstein, ist eine Niederlassung des amerikanischen Medizintechnikkonzerns Stryker Corporation, einem der weltgrößten Medizintechnikunternehmen. Stryker ist bekannt für innovative Lösungen im Bereich der medizinischen Technologie, insbesondere in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Die Trauma-Abteilung des Unternehmens konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von spezialisierten Produkten zur Frakturversorgung, die in klinischen Umgebungen weltweit Anwendung finden.

Leistungen und Produkte

Stryker Trauma bietet eine umfassende Palette an Implantaten und Instrumenten, die entscheidend für die Behandlung von Knochenbrüchen sind. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Marknägel: Diese implantierbaren Geräte sind entscheidend für die interne Stabilisierung von Knochenbrüchen.
  • Winkelplatten: Diese Platten bieten eine starke, stabile Basis für die Fixierung von Brüchen, insbesondere bei Knochen mit komplexen Frakturen.
  • Schrauben: Speziell entwickelte Schrauben ergänzen die Fixierungssysteme und fördern die Heilung.
  • Externe Fixationssysteme: Diese Systeme ermöglichen eine stabile und flexible Fixierung von Frakturen, ohne dass invasive Eingriffe erforderlich sind.

Darüber hinaus ergänzt ein chirurgisches Ausbildungs- und Trainingsprogramm das Produktangebot, wodurch medizinisches Fachpersonal mit dem notwendigen Wissen ausgestattet wird, um die Geräte sicher und effektiv einzusetzen. Stryker führt regelmäßig Schulungen und Workshops durch, um die neusten Techniken und Entwicklungen im Bereich der Unfallchirurgie zu vermitteln.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Stryker unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die internationalen und nationalen Standards wie der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und den Richtlinien der FDA (Food and Drug Administration) entsprechen müssen. Dies gewährleistet die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit der Produkte, die in einer klinischen Umgebung genutzt werden. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung stellt Stryker sicher, dass alle Produkte den neuesten Standards entsprechen und somit sowohl Patienten als auch medizinisches Personal optimal unterstützen.

Standort Plön / Schleswig-Holstein

Plön liegt malerisch am Großen Plöner See im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Der Standort der Stryker Trauma GmbH verbindet die norddeutsche Tradition in der Metallverarbeitung und Feinmechanik mit modernster Medizintechnik. Dank der hervorragenden Infrastruktur, einschließlich der A21, die Plön mit Kiel und Hamburg verknüpft, ist der Standort strategisch günstig für den nationalen und internationalen Vertrieb der Produkte.

Die Region Schleswig-Holstein ist nicht nur für ihre landschaftliche Schönheit bekannt, sondern auch für ihre starke industrielle Basis. Stryker profitiert von einem gut ausgebildeten Arbeitskräftepool, der sich auf ingenieurtechnische und medizinische Fachkenntnisse spezialisiert hat. Die enge Zusammenarbeit mit technischen Hochschulen und Forschungsinstituten in der Umgebung fördert die Innovation und Entwicklung neuer Produkte.

Besonderheiten der Stryker Trauma GmbH

Ein besonderes Merkmal der Stryker Trauma GmbH ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Das Unternehmen hat Initiativen ins Leben gerufen, um den ökologischen Fußabdruck seiner Produktionsprozesse zu minimieren. Dazu gehört die Implementierung von energieeffizienten Produktionsmethoden und die Verwendung umweltfreundlicher Materialien, wo es möglich ist.

Zusätzlich engagiert sich Stryker in der Region, indem es Ausbildungsplätze schafft und die lokale Gemeinschaft durch verschiedene soziale Projekte unterstützt. Das Unternehmen betrachtet seine Rolle nicht nur als Hersteller von Medizintechnik, sondern auch als verantwortungsbewusster Unternehmensbürger.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Schleswig-Holstein oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Stryker Trauma GmbH

Was macht Stryker Trauma GmbH?

Stryker Trauma GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Plön. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Stryker Trauma GmbH ansässig?

Stryker Trauma GmbH hat seinen Sitz in Plön. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Stryker Trauma GmbH tätig?

Stryker Trauma GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik