Stryker Trauma GmbH Adresse & Kontakt
Stryker Trauma GmbH in Plön
Die Stryker Trauma GmbH in Plön, Schleswig-Holstein, ist eine Niederlassung des amerikanischen Medizintechnikkonzerns Stryker Corporation. Der Standort gehört zur Trauma-Sparte des Unternehmens und entwickelt und produziert Produkte zur Frakturversorgung, die in der Unfallchirurgie und Orthopädie eingesetzt werden.
Leistungen und Produkte
Stryker Trauma stellt Implantate und Instrumente für die Behandlung von Knochenbrüchen her. Zum Produktangebot gehören:
- Marknägel: implantierbare Geräte zur internen Stabilisierung von Knochenbrüchen.
- Winkelplatten: Platten zur Fixierung von Brüchen, auch bei komplexen Frakturen.
- Schrauben: Schrauben, die die Fixierungssysteme ergänzen und die Heilung unterstützen.
- Externe Fixationssysteme: Systeme zur Fixierung von Frakturen ohne invasive Eingriffe.
Ergänzend dazu bietet das Unternehmen ein chirurgisches Ausbildungs- und Trainingsprogramm an, das medizinisches Fachpersonal im Einsatz der Geräte schult. Stryker führt dazu Schulungen und Workshops zu Techniken der Unfallchirurgie durch.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Stryker unterliegen regulatorischen Anforderungen wie der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und den Richtlinien der FDA (Food and Drug Administration). Diese Vorgaben betreffen Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit der Produkte im klinischen Einsatz. Über Forschung und Entwicklung passt Stryker die Produkte an die geltenden Standards an.
Standort Plön / Schleswig-Holstein
Plön liegt am Großen Plöner See im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Der Standort der Stryker Trauma GmbH verbindet die norddeutsche Tradition in der Metallverarbeitung und Feinmechanik mit Medizintechnik. Über die A21 ist Plön mit Kiel und Hamburg verbunden, was den nationalen und internationalen Vertrieb der Produkte erleichtert.
Schleswig-Holstein verfügt über eine industrielle Basis mit Fachkräften aus ingenieurtechnischen und medizinischen Berufen. Die Zusammenarbeit mit technischen Hochschulen und Forschungsinstituten in der Umgebung unterstützt die Entwicklung neuer Produkte.
Besonderheiten der Stryker Trauma GmbH
Die Stryker Trauma GmbH verfolgt Maßnahmen zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Dazu zählen Initiativen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Produktionsprozesse, etwa energieeffiziente Produktionsmethoden und der Einsatz umweltfreundlicher Materialien, wo möglich.
Zusätzlich engagiert sich Stryker in der Region, indem es Ausbildungsplätze schafft und lokale soziale Projekte unterstützt. Das Unternehmen versteht sich neben der Herstellung von Medizintechnik auch als Teil der lokalen Gemeinschaft.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Schleswig-Holstein oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Stryker Trauma GmbH
Was macht Stryker Trauma GmbH?
Stryker Trauma GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Plön. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Stryker Trauma GmbH ansässig?
Stryker Trauma GmbH hat seinen Sitz in Plön. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Stryker Trauma GmbH tätig?
Stryker Trauma GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.