Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Profil der Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG
Mit Sitz in Remscheid, Nordrhein-Westfalen, entwickelt und produziert die Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG hochpräzise Schneidwerkzeuge sowie Komponenten für die Medizintechnik. Die Region ist seit langem ein Zentrum der Werkzeugproduktion. Das Unternehmen wurde in den frühen 1990er Jahren gegründet und beliefert seither Unternehmen der Medizintechnikbranche.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Goll & Schracke Massing umfasst medizintechnische Schneidwerkzeuge, darunter Fräser, Bohrer und individuelle Spezialwerkzeuge. Diese Produkte sind für die Fertigung chirurgischer Instrumente und Implantate konzipiert und erfüllen die Anforderungen internationaler Normen wie ISO 13485. Neue Produkte entstehen häufig in Zusammenarbeit mit Kunden.
- Medizintechnische Schneidwerkzeuge: Diese Werkzeuge sind auf verschiedene Materialien abgestimmt, einschließlich rostfreier Stähle und Titanlegierungen, die häufig in der Medizintechnik verwendet werden.
- Fräser: Präzisionsfräser werden für die Herstellung komplexer Formen und Konturen eingesetzt, die für chirurgische Instrumente erforderlich sind.
- Bohrer: Die Bohrer sind für verschiedene Anwendungen in der Implantatproduktion konzipiert und bieten eine hohe Durchmessergenauigkeit.
- Spezialwerkzeuge: Auf Kundenwunsch entwickelte Werkzeuge, die auf die jeweiligen Produktionsprozesse zugeschnitten sind.
Ergänzend zu den Produktlinien bietet Goll & Schracke Massing Lohnfertigung an, um den Anforderungen der Partnerunternehmen gerecht zu werden. Dabei kommen verschiedene Fertigungsverfahren und Technologien zum Einsatz.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikindustrie. Das Unternehmen ist gemäß ISO 13485 zertifiziert, sodass die Produkte die erforderlichen Qualitätsstandards einhalten. Diese Zertifizierung ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Herstellern und Gesundheitsdienstleistern in Europa und international. Darüber hinaus erfüllt das Unternehmen die Vorschriften der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) 2017/745.
Regionale Bedeutung
Remscheid weist eine hohe Dichte von Medizintechnik- und Werkzeugunternehmen auf und ist ein wichtiger Standort für Produktion in Deutschland. Goll & Schracke Massing schafft Arbeitsplätze in der Region und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Über die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen greift das Unternehmen technische Entwicklungen auf. Zudem steht es im Austausch mit anderen Firmen der Region und beteiligt sich am Wissensaustausch und an Kooperationen.
Besonderheiten und Entwicklung
Die Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG investiert in Forschung und Entwicklung, um technische Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik aufzugreifen. Die Zusammenarbeit mit Kunden ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen, die auf die Anforderungen von Chirurgen und Patienten zugeschnitten sind. Aus dieser Entwicklungsarbeit sind dem Unternehmen bereits mehrere Patente hervorgegangen. Zudem werden umweltfreundliche Materialien und Fertigungsprozesse berücksichtigt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG
Was macht Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG?
Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Remscheid. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG ansässig?
Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Remscheid. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG tätig?
Goll & Schracke Massing GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.