HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH

Medizintechnik · Schwarzwald-Baar-Kreis

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Eichendorffstr. 37
78054 Schwarzwald-Baar-Kreis

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH im Überblick

Die HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH, ansässig im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg, ist ein leidenschaftlicher Hersteller von hochwertigen Präzisionswerkzeugen und -komponenten, die speziell für die Medizintechnik sowie eine Reihe anderer Industrien entwickelt werden. Als Teil der dynamischen Medizintechnikbranche betont das Unternehmen die Bedeutung von Genauigkeit und Zuverlässigkeit, indem es hochpräzise Schneidwerkzeuge, Formen und Spannvorrichtungen für die Fertigung medizintechnischer Produkte anbietet. Geografisch ist der Schwarzwald-Baar-Kreis, abgerundet durch seine Nähe zu Villingen-Schwenningen und Tuttlingen, ein strategischer Knotenpunkt, der durch eine dichte Vernetzung mit anderen Medizintechnikunternehmen geprägt ist.

Leistungen und Produkte

HAKOS hat sich auf die Fertigung von Präzisionswerkzeugen fokussiert, die in der Medizintechnik und im Maschinenbau Anwendung finden. Die Produktpalette umfasst insbesondere:

  • Präzisionswerkzeuge: Hochwertige Schneidwerkzeuge, die für unterschiedlichste Anwendungen in der Medizintechnik entwickelt wurden.
  • Stanz- und Umformwerkzeuge: Maßgeschneiderte Lösungen, die spezifische Anforderungen erfüllen und sich durch ihre Robustheit auszeichnen.
  • Sonderwerkzeuge: Individuelle Werkzeuge, die gemäß den speziellen Bedürfnissen der Kunden konzipiert und gefertigt werden.

Ein entscheidender Aspekt der HAKOS-Dienstleistungen ist die Werkzeugkonstruktion, -fertigung und -instandhaltung, die nicht nur auf die Standardanforderungen des Marktes zugeschnitten sind, sondern auch individuell auf Kundenwünsche reagieren. Dabei garantiert HAKOS höchste Qualitätsstandards und Präzision nach strengen Toleranzanforderungen, was für die Medizintechnikbranche von zentraler Bedeutung ist. Bereits bestehende Zertifizierungen, wie die ISO 13485, belegen die strikte Einhaltung der regulatorischen Anforderungen in der Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von HAKOS unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, da sie im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen. Hierzu zählt die Einhaltung spezifischer Normen und Richtlinien, die die Qualität und Sicherheit medizintechnischer Produkte gewährleisten. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Werkzeugen spezialisiert, die unter dem Qualitätsmanagementsystem ISO 13485 zertifiziert und damit konform sind. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass HAKOS nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Konstruktion von Lösungen höchste Standards erfüllt, um den Anforderungen eines regulierten Marktes gerecht zu werden.

Standort Schwarzwald-Baar-Kreis / Baden-Württemberg

Die strategische Lage der HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH im Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein bedeutender Vorteil in der Medizintechnik. Die Region ist Teil des renommierten Medizintechnikzentrums Tuttlingen, das national wie international als einer der führenden Standorte für medizintechnische Innovationen gilt. In unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die einen regen Austausch und eine Kooperation innerhalb der Branche fördern. Diese Synergien begünstigen nicht nur die Entwicklung neuer Technologien, sondern auch die Möglichkeit zur schnellen Anpassung an die sich wandelnden Anforderungen der Medizintechnik. Durch die Positionierung in dieser Innovationsregion kann HAKOS nicht nur als Zulieferer, sondern auch als Partner in Entwicklungsprojekten auftreten, was den Kunden über die reine Produktfertigung hinaus zusätzliche Vorteile bietet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH

Was macht HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH?

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH ansässig?

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH tätig?

HAKOS Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik