SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG
Die SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG wurde 2003 gegründet und ist in der Feinwerktechnik tätig. Der Sitz liegt im Schwarzwald-Baar-Kreis, einer Region mit hoher Dichte an Medizintechnikunternehmen, und damit in der Nähe des Medizintechnikclusters Tuttlingen. Das Unternehmen fertigt präzise Komponenten für chirurgische Instrumente, Endoskope und weitere medizintechnische Geräte. Eingesetzt werden dafür sowohl maschinelle Bearbeitung als auch handwerkliche Fertigung, um die Qualitätsanforderungen der Medizintechnik zu erfüllen.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsangebot der SBS-Feintechnik umfasst mehrere Fertigungsverfahren. Zu den Haupttechnologien gehören CNC-Drehen, Fräsen und Schleifen. Mit diesen Verfahren lassen sich Teile mit engen Toleranzen und komplexen Geometrien herstellen. Das Portfolio reicht von Kleinstteilen über mechanische Komponenten bis zu kompletten Baugruppen, gefertigt aus Materialien wie Edelstahl, Titan und speziellen Kunststoffen.
Ein Schwerpunkt liegt auf OEM-Aufträgen für Hersteller medizinischer Geräte und Instrumente. Das Unternehmen bearbeitet dabei Materialien, die Anforderungen an Biokompatibilität und Sterilität erfüllen müssen. Darüber hinaus entwickelt SBS-Feintechnik kundenspezifische Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind.
Die Qualitätskontrolle nimmt bei SBS-Feintechnik einen festen Platz ein. Jedes gefertigte Produkt durchläuft Prüfungen, um die Standards der Medizintechnik einzuhalten. Das Unternehmen arbeitet mit Zertifizierungsstellen zusammen, um die Einhaltung internationaler Normen wie ISO 13485 nachzuweisen. Diese Zertifizierung belegt die Konformität mit den regulatorischen Anforderungen der Branche.
Standort Schwarzwald-Baar-Kreis / Baden-Württemberg
Der Schwarzwald-Baar-Kreis bietet für die Medizintechnik gute Voraussetzungen, etwa eine breite industrielle Basis und verfügbare Fachkräfte. Villingen-Schwenningen, eine der größten Städte der Region, grenzt unmittelbar an den Landkreis Tuttlingen, was kurze Kommunikations- und Lieferwege zwischen den Unternehmen im Medizintechniksektor ermöglicht. Die nahegelegenen Autobahnen A81 und B27 sorgen zudem für eine Anbindung an Märkte in ganz Deutschland.
SBS-Feintechnik schafft Arbeitsplätze in der Region und ist in der Medizintechnik aktiv. Das Unternehmen beteiligt sich an Netzwerken zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs) im Bereich der Medizintechnik.
Außerdem ist die SBS-Feintechnik regelmäßig auf Messen und Fachveranstaltungen vertreten, um Fachwissen auszutauschen und Netzwerkpartner zu gewinnen. Dies dient dem Wissenstransfer und der Beobachtung neuer Trends und Entwicklungen in der Medizintechnik, die für die weitere Ausrichtung des Unternehmens relevant sind.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG
Was macht SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG?
SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG ansässig?
SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG tätig?
SBS-Feintechnik GmbH und Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.