Endodoctor GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Endodoctor GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Endodoctor GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Take-Off Gewerbepark 2
78579 Tuttlingen

Endodoctor GmbH: Profil

Die Endodoctor GmbH wurde im Jahr 2015 gegründet und entwickelt und vertreibt seither endodontische Produkte und Systeme für die Zahnheilkunde. Mit Sitz im Tuttlinger Cluster der Medizintechnik ist Endodoctor ein vergleichsweise junges Unternehmen, das von der etablierten Infrastruktur der Region profitiert. Der Schwerpunkt liegt auf Instrumenten und Materialien zur Wurzelkanalbehandlung (Endodontie). Der Standort Tuttlingen ist für chirurgische Instrumente und Medizintechnik bekannt, was Endodoctor eine Basis für Entwicklung und Vermarktung der Produkte bietet.

Leistungen und Produkte

Endodoctor bietet endodontische Instrumente und Materialien für Zahnärzte und Endodontisten. Zu den Hauptprodukten gehören NiTi-Feilensysteme, die wegen ihrer Flexibilität und Bruchfestigkeit in der dentalen Praxis eingesetzt werden. Daneben gibt es Obturationsmaterialien und Diagnostikhilfsmittel wie digitale Röntgen- und Mikroskoplösungen für Diagnostik und Behandlung.

Ein weiterer Bereich des Portfolios sind Aufbereitungssysteme zur Bearbeitung von Wurzelkanälen. Diese Systeme sind auf Effizienz und Sicherheit bei der Anwendung ausgelegt. Die Produkte werden in Deutschland und international vertrieben; zum Kundenkreis zählen Zahnarztpraxen, endodontische Spezialpraxen und Dentaldepots.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, oft als „Zentrum der Medizintechnik“ bezeichnet, bietet Endodoctor Bedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion. In der Stadt sind zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Medizintechnik angesiedelt. Diese Dichte an Fachwissen und Technologien gibt Endodoctor Zugang zu qualifizierten Fachkräften und zu Fertigungstechnologien für die Herstellung der Produkte.

Die Rolle von Endodoctor für die Region geht über wirtschaftliche Aspekte hinaus. Durch Produktentwicklungen trägt das Unternehmen zum Standort Tuttlingen bei. Zudem engagiert sich Endodoctor in der Ausbildung von Nachwuchskräften und bietet Praktika sowie Ausbildungsplätze an, was den Fachkräftenachwuchs in der Region unterstützt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Endodoctor GmbH richtet sich nach den rechtlichen und regulatorischen Anforderungen im Bereich der Medizintechnik. Die Produkte sind gemäß der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) zertifiziert und werden Prüfungen zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit unterzogen. Dazu zählen klinische Studien und laufende Qualitätskontrollen.

Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um die Qualität der Produkte weiterzuentwickeln. Der Einsatz aktueller Technologien bei Produktentwicklung und -fertigung dient dazu, Lösungen für Zahnärzte und Patienten bereitzustellen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Endodoctor GmbH

Was macht Endodoctor GmbH?

Endodoctor GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Endodoctor GmbH ansässig?

Endodoctor GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Endodoctor GmbH tätig?

Endodoctor GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik