HAJOVITAL KG

Medizintechnik · Mayen-Koblenz

HAJOVITAL KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HAJOVITAL KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

In der Langfuhr 26
56170 Mayen-Koblenz

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HAJOVITAL KG: Orthopädie- und Rehatechnik im Raum Mayen-Koblenz

HAJOVITAL KG hat sich auf Orthopädie- und Rehatechnik spezialisiert und ist im Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz, ansässig. Das Unternehmen versorgt den regionalen Markt mit orthopädischen Hilfsmitteln, Reha-Technik und Sanitätshausbedarf. Dabei kombiniert HAJOVITAL KG medizintechnische Versorgung mit handwerklicher Hilfsmittelanpassung und nimmt individuelle Anpassungen vor. Der Standort im nördlichen Rheinland-Pfalz ermöglicht die Versorgung von Patienten aus dem Raum Koblenz und der Eifel. Kennzeichnend sind die lokale Verankerung und die Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsdienstleistern.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von HAJOVITAL KG deckt unterschiedliche Bedürfnisse von Patienten ab. Dazu gehören Orthesen zur Unterstützung der Mobilität und zur Stabilisierung verletzter Gelenke sowie Prothesen, die zur Anpassung an den Patienten gefertigt werden. Die Kompressionsversorgung dient dazu, die Durchblutung zu unterstützen und Ödemen entgegenzuwirken. Für die Mobilität im Alltag stehen Rollstühle und Rollatoren bereit. Daneben bietet HAJOVITAL Reha-Hilfsmittel für die häusliche Versorgung an. Jedes Hilfsmittel wird entweder nach Maß gefertigt oder als Standardprodukt an die Körpermaße und Bedürfnisse der Kunden angepasst.

Ein zentraler Teil der Arbeit ist die individuelle Beratung der Patienten. HAJOVITAL führt eingehende Beratungen durch, damit jedes Produkt funktional ist und den Anforderungen des Nutzers entspricht. Unterstützt wird dies durch die Kooperation mit umliegenden Kliniken und niedergelassenen Ärzten, die das Leistungsangebot ergänzen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

HAJOVITAL KG erfüllt die in Deutschland und der Europäischen Union geltenden medizinischen Standards und Qualitätsrichtlinien für medizintechnische Produkte. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Überwachung der Produktqualität betrifft. Damit sollen die Produkte sicher und wirksam sein. Die regulatorische Einordnung der Produkte erfolgt gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR), die Anforderungen an Sicherheit und Leistungsfähigkeit stellt.

Standort Mayen-Koblenz / Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Mayen-Koblenz liegt in Rheinland-Pfalz im Bereich des Mittelrheintals. Städte wie Mayen, Andernach und Neuwied gehören zu dieser Region. Die Lage des Unternehmens bietet eine Anbindung über die Autobahnen A48 und A61. Diese Erreichbarkeit hilft, Patienten aus der Region zeitnah zu versorgen.

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und regionale Kliniken zählen zu den Partnern, mit denen HAJOVITAL die orthopädische und rehabilitative Versorgung abstimmt. Über diese Partnerschaften fließen auch Entwicklungen aus dem Bereich Medizintechnik in die täglichen Abläufe ein.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu HAJOVITAL KG

Was macht HAJOVITAL KG?

HAJOVITAL KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mayen-Koblenz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HAJOVITAL KG ansässig?

HAJOVITAL KG hat seinen Sitz in Mayen-Koblenz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HAJOVITAL KG tätig?

HAJOVITAL KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik