EdlabQuip GmbH Adresse & Kontakt
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EdlabQuip GmbH
Die EdlabQuip GmbH mit Sitz in Hannover, Niedersachsen, liefert und installiert Laboreinrichtungen und medizintechnische Ausstattung. Der Betrieb beliefert medizinische Labore, Universitätslabore, klinische Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen. Dabei werden die Lösungen an die jeweiligen Anforderungen im Laborbereich angepasst.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment von EdlabQuip umfasst Produkte für die Ausstattung von Laboren. Dazu gehören:
- Laboreinrichtungen: Möbel und Arbeitsflächen für verschiedene Laboranwendungen, ausgelegt auf Effizienz und ergonomisches Arbeiten.
- Sicherheitswerkbänke: zertifiziert nach den geltenden Sicherheitsstandards, für chemische und biologische Anwendungen.
- Laborschränke: für die sichere Lagerung von Chemikalien, Proben und Geräten, ausgelegt nach den gesetzlichen Vorgaben.
- Kühlsysteme: Kühllösungen für die Lagerung temperaturempfindlicher Materialien in Labor- und Klinikumgebungen.
- Spezialmöbel: individuell gestaltete Möbel für spezifische Anforderungen in klinischen und wissenschaftlichen Laboren.
EdlabQuip übernimmt zudem Planung, Lieferung, Montage und Wartung von Laboreinrichtungen. Das Unternehmen berät bei der normgerechten Auslegung von Laborbereichen gemäß GMP (Good Manufacturing Practice) und DIN-Normen, um die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben zu unterstützen.
Regulatorische Einordnung
Die Tätigkeiten von EdlabQuip unterliegen nationalen und europäischen Vorschriften. Die Einhaltung von Standards wie ISO 9001 und ISO 13485 ist dabei maßgeblich. Diese Normen regeln die Qualitätssicherung in der Medizintechnik und stellen sicher, dass die Produkte den geforderten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Die Weiterbildung des Personals dient dazu, die Mitarbeiter über aktuelle Vorschriften und Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik auf dem Laufenden zu halten.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover ist ein Gesundheits- und Forschungsstandort mit zahlreichen Einrichtungen aus medizinischer Forschung und Ausbildung. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und verschiedene Kliniken zählen zu den Institutionen, die das Umfeld von EdlabQuip prägen. Dieser regionale Markt bringt sowohl Möglichkeiten als auch Anforderungen für Unternehmen der Labortechnik mit sich. EdlabQuip nutzt die Nähe zu diesen Forschungseinrichtungen für die Entwicklung und Weiterentwicklung seiner Produkte.
Die regionalen Netzwerke stützen die Position von EdlabQuip, da Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen eine Grundlage für den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien bilden. Über die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten bleibt EdlabQuip an der technischen Entwicklung und den Kundenbedürfnissen orientiert.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Labore
```Häufige Fragen zu EdlabQuip GmbH
Was macht EdlabQuip GmbH?
Überblick über EdlabQuip GmbH EdlabQuip GmbH ist ein renommierter Anbieter von hochwertigen Laboreinrichtungen und Ausbildungsequipment für Schulen, Hochschulen, Universitäten und
Wo befindet sich EdlabQuip GmbH?
EdlabQuip GmbH hat seinen Sitz in Hannover (Niedersachsen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist EdlabQuip GmbH tätig?
EdlabQuip GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie EdlabQuip GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
Weitere Medizintechnik in Hannover
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.