Phoenix Instrument GmbH Adresse & Kontakt
Phoenix Instrument GmbH
Die Phoenix Instrument GmbH mit Sitz in Hannover, Niedersachsen, stellt Medizintechnik her und vertreibt sie. Der Schwerpunkt liegt auf Laborausrüstung und wissenschaftlichen Geräten für den Laboralltag. Zu den Kunden zählen Forschungslabore, Routinelabore und medizinische Einrichtungen.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von Phoenix Instrument umfasst eine Reihe von Laborgeräten. Dazu gehören:
- Manuelle und elektronische Pipetten: Diese Geräte dienen der präzisen Flüssigkeitsmessung in unterschiedlichen Laboranwendungen.
- Mikropipetten-Sets: Die Sets bieten Flexibilität und Präzision und kommen in biologischen und chemischen Laboren zum Einsatz.
- Zentrifugen: Sowohl Tisch- als auch Kühlzentrifugen gehören zum Sortiment und werden in der Zellextraktion und Probenaufbereitung verwendet.
- Vortex-Mixer: Diese Geräte mischen Lösungen intensiv, was für viele Experimentabläufe erforderlich ist.
Daneben tritt die Phoenix Instrument GmbH als Eigenmarken-Hersteller auf und bietet Laborgeräte zu wettbewerbsfähigen Preisen an. Diese Aufstellung trägt zur Marktposition des Unternehmens bei.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Produkte von Phoenix Instrument GmbH unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die in Deutschland und der Europäischen Union gelten. Das Unternehmen erfüllt die Normen der Medizinprodukteverordnung (MDR), sodass die Geräte sicher und zuverlässig anwendbar sind. In die Produktentwicklung fließen zudem die aktuellen Richtlinien und Empfehlungen relevanter Fachgesellschaften ein.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover, die Landeshauptstadt von Niedersachsen, ist ein Standort für Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik. In der Stadt befinden sich die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sowie ein dichtes Netzwerk von Kliniken, Forschungseinrichtungen und Laboren. Die räumliche Nähe zu diesen Akteuren erleichtert Zusammenarbeit und Austausch.
Die Hannover Messe, eine der größten Industrie-Messen weltweit, bietet Phoenix Instrument Gelegenheit, Produkte einem internationalen Publikum vorzustellen. Die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterstützt die Sichtbarkeit der Marke und den Zugang zu neuen Märkten.
Besonderheiten und Innnovationen
Phoenix Instrument GmbH arbeitet laufend an der Verbesserung bestehender Produkte und der Entwicklung neuer Technologien, um den wechselnden Anforderungen in den Laboren zu entsprechen. Zudem legt das Unternehmen Wert auf Nachhaltigkeit: Es setzt recycelbare Materialien und umweltfreundliche Herstellungsprozesse ein, um die ökologischen Auswirkungen zu verringern.
Hinzu kommt eine kundennahe Produktentwicklung, bei der Rückmeldungen von Anwendern in den Entwicklungsprozess einfließen. So lassen sich die Produkte an den aktuellen wissenschaftlichen Standards und an den Bedürfnissen der Anwender ausrichten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Phoenix Instrument GmbH
Was macht Phoenix Instrument GmbH?
Phoenix Instrument GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Phoenix Instrument GmbH ansässig?
Phoenix Instrument GmbH hat seinen Sitz in Hannover. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Phoenix Instrument GmbH tätig?
Phoenix Instrument GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.