Ulrich Böttger

Medizintechnik · Rottweil

Ulrich Böttger ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Ulrich Böttger Adresse & Kontakt

Adresse

Schramberger Weg 2
78733 Rottweil

Ulrich Böttger aus Rottweil

Ulrich Böttger wurde im Jahr 2010 gegründet und ist ein Einzelunternehmen mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. Der Betrieb hat sich auf die Medizintechnik spezialisiert und erbringt technische Dienstleistungen sowie Produkte für medizinische Einrichtungen. Rottweil liegt in der Nähe des Medizintechnikstandorts Tuttlingen, was die Anbindung an die Branche erleichtert.

Leistungen und Produkte

Das Angebot richtet sich an Arztpraxen, Kliniken und Medizintechnikhersteller in der Region Südbaden-Württemberg. Dazu zählen die Instandhaltung und Reparatur von medizintechnischen Geräten, Personalschulungen zur Anwendung neuer Technologien sowie Beratung zur Optimierung von Arbeitsabläufen in medizinischen Einrichtungen. Daneben produziert und vertreibt der Betrieb chirurgische Instrumente sowie digitale Lösungen zur Patientenüberwachung.

Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnik-Cluster ermöglicht die Zusammenarbeit mit Medizintechnikunternehmen und Forschungseinrichtungen der Region. Über diese Kontakte greift der Betrieb aktuelle Entwicklungen und Technologien auf. Die Produkte werden an die jeweiligen Anforderungen der medizinischen Anwender angepasst.

Besonderheiten und regulatorische Einordnung

Als Unternehmen im Bereich Medizintechnik unterliegt Ulrich Böttger den regulatorischen Vorgaben der Branche. Dazu gehören die Qualitätsanforderungen der ISO 13485 für Medizinprodukte sowie der Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Regelungen dienen der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte und Dienstleistungen. Der Betrieb führt regelmäßige interne Audits und Qualitätsmanagementmaßnahmen durch, um die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Richtlinien sicherzustellen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Ausrichtung an den Bedürfnissen der einzelnen Kunden. Da medizinische Einrichtungen unterschiedliche Anforderungen haben, werden Lösungen auf die jeweiligen Belange der Patientenversorgung und des Klinikalltags abgestimmt.

Bedeutung für die Region

Ulrich Böttger ist Teil der Medizintechniklandschaft in Baden-Württemberg, insbesondere in der Region Rottweil und Tuttlingen. Mit seinen Dienstleistungen und Produkten trägt der Betrieb zur medizinischen Versorgung im lokalen Umfeld bei. Lokale Arztpraxen und Kliniken nutzen die Dienstleistungen von Ulrich Böttger und verweisen auf die persönliche Betreuung sowie die kurze Reaktionszeit.

Über die geschaffenen Arbeitsplätze wirkt das Unternehmen auf die lokale Wirtschaft. Zudem bildet der Betrieb junge Fachkräfte aus und ist damit am Standort Rottweil als Medizintechnikunternehmen verankert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu Ulrich Böttger

Was macht Ulrich Böttger?

Ulrich Böttger ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Ulrich Böttger ansässig?

Ulrich Böttger hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ulrich Böttger tätig?

Ulrich Böttger ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik