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Fintec Holding GmbH aus Tuttlingen
Die Fintec Holding GmbH wurde im Jahr 2005 gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen mit Sitz in Tuttlingen bündelt und koordiniert die Aktivitäten in der Produktion und dem Vertrieb von Medizintechnikprodukten und fungiert zugleich als Drehscheibe für seine konzerninternen Tochtergesellschaften. Die Holding richtet ihre Struktur darauf aus, Synergien zwischen den Gesellschaften zu nutzen.
Leistungen und Produkte
Die Fintec Holding GmbH bietet Dienstleistungen, die auf die Medizintechnikbranche ausgerichtet sind. Neben der strategischen Steuerung und Finanzierung übernimmt das Unternehmen auch Marketing und die Entwicklung von Medizintechnikprodukten. Die zugehörigen Tochtergesellschaften sind in der Herstellung von chirurgischen Instrumenten, Implantaten, medizinischen Geräten und weiteren Lösungen aktiv.
- Chirurgische Instrumente: Das Angebot reicht von Standardoperationstools bis hin zu spezialisierten Instrumenten für minimal-invasive Eingriffe.
- Implantate: Die Holding unterstützt Unternehmen, die biokompatible Implantate entwickeln, um die Genesung von Patienten zu fördern.
- Medizinische Geräte: Dies umfasst sowohl diagnostische als auch therapeutische Geräte, die in Kliniken und Praxen zum Einsatz kommen.
- Entwicklungspartnerschaften: Fintec arbeitet an der Entwicklung neuer Technologien, oft in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
Die Holdingstruktur erlaubt es Fintec, die Ressourcen zentral zu verwalten und die Kompetenzen der Tochtergesellschaften zu bündeln, um Produkte auf den Markt zu bringen. Über das Netzwerk der Gruppe erhalten die Gesellschaften Zugang zu Fachwissen und Unterstützung.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als ein Zentrum der Medizintechnik und ist Heimat von über 400 Unternehmen, welche zusammen rund 40 Prozent des weltweiten Marktes für chirurgische Instrumente bedienen. Die Region bietet eine Infrastruktur, die es Medizintechnikunternehmen ermöglicht, sich zu vernetzen und zu wachsen. Die Ansiedlung der Fintec Holding GmbH in Tuttlingen verbindet das Unternehmen mit diesem Branchenumfeld.
Für die Fintec Holding ergeben sich am Standort Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort. Das Netzwerk zwischen Industrie und Wissenschaft fördert den Austausch von Ideen und Technologien und erlaubt es den Unternehmen, auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Die regionale Expertise in der Medizintechnik unterstützt die Tochtergesellschaften bei der Entwicklung und Markteinführung von Produkten.
Mit ihrer Tätigkeit in der Medizintechnik ist die Fintec Holding GmbH Teil der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung von Innovationen und die Ermöglichung von Forschungsprojekten trägt das Unternehmen zum Medizintechnik-Cluster in Tuttlingen und darüber hinaus bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg
Häufige Fragen zu Fintec Holding GmbH
Was macht Fintec Holding GmbH?
Fintec Holding GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Fintec Holding GmbH ansässig?
Fintec Holding GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Fintec Holding GmbH tätig?
Fintec Holding GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.