Josef Hafner GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Rottweil

Josef Hafner GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Josef Hafner GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Zertifikat ISO 9001:2015 (de)

Zertifikat ISO 9001:2015 (en)

Adresse

Gewerbegebiet Vor Weilenberg 1
78669 Rottweil

Josef Hafner GmbH & Co. KG im Überblick

Die Josef Hafner GmbH & Co. KG ist ein renommierter Lohnfertiger mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg, spezialisiert auf Präzisionsteile aus Metall, die hauptsächlich in der Medizintechnik und Industrie Verwendung finden. Das Unternehmen profitiert von seiner Lage in der Nähe des bedeutenden Medizintechnikclusters Tuttlingen, das als einer der wichtigsten Standorte für medizinische Geräte und Instrumente in Deutschland gilt. Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Medizintechnik-Branche bietet Josef Hafner maßgeschneiderte Lösungen, die den hohen Qualitätsstandards und regulatorischen Anforderungen der Branche gerecht werden.

Leistungen und Produkte

Das Fertigungsspektrum der Josef Hafner GmbH & Co. KG umfasst diverse moderne Technologien, insbesondere die CNC-Dreh- und CNC-Frästechnik. Hierbei werden Präzisionsteile aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl, Titan und speziellen Medizinwerkstoffen hergestellt. Der Produktionsprozess ist auf die Anforderungen der Medizintechnik ausgerichtet. Zu den Produktbereichen gehören:

  • Instrumententeile: Diese umfassen hochwertig verarbeitete Komponenten für chirurgische Instrumente, die sowohl präzise als auch langlebig sein müssen.
  • Implantatkomponenten: Die Herstellung von Teilen, die in Implantaten verwendet werden, erfordert besondere Sorgfalt und Know-how, da sie direkt im menschlichen Körper eingesetzt werden.
  • Gerätegehäuse: Stabilität und Funktionalität sind entscheidend für medizinische Gerätegehäuse, die unter verschiedenen Bedingungen eingesetzt werden.

Die Fertigung orientiert sich strengen Anforderungen, insbesondere der Norm ISO 13485, die für Medizinprodukte und deren Qualitätsmanagementsysteme unerlässlich ist. Dieser Fokus auf Qualitätsmanagement und Regulierungen ermöglicht es dem Unternehmen, Produkte zu liefern, die nicht nur funktional, sondern auch sicher für den Endverbraucher sind.

Regulatorische Einordnung

Die Josef Hafner GmbH & Co. KG ist in einem stark regulierten Umfeld tätig und muss die Richtlinien und Bestimmungen einhalten, die für die Herstellung medizinischer Produkte relevant sind. Dazu gehören unter anderem die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie internationale Standards, die eine hohen Sicherheits- und Qualitätsanspruch sicherstellen. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird regelmäßig durch interne und externe Audits überwacht, um die Compliance und die hohe Produktqualität konstant zu gewährleisten.

Standort Rottweil / Baden-Württemberg

Der Standort Rottweil in Baden-Württemberg ist strategisch günstig gelegen. Die Region ist nicht nur für ihre landschaftlichen Schönheiten bekannt, sondern auch für ihre hohe Dichte an Unternehmen und Fachkräften im Bereich der Medizintechnik. Das Cluster für chirurgische Instrumente und Medizintechnik in der Umgebung stellt sicher, dass Lohnfertiger wie Josef Hafner direkt an Endproduzenten angebunden sind. Dies ermöglicht kurze Wege und eine effektive Just-in-Time-Belieferung, die insbesondere in der Medizintechnik von entscheidender Bedeutung ist, um Marktanforderungen schnell und flexibel zu erfüllen.

Die Nähe zu Zulieferern und anderen Partnern innerhalb dieses Clusters bietet zudem die Möglichkeit zur engeren Zusammenarbeit und zum Austausch von Fachwissen, was die Innovationskraft von Josef Hafner weiter fördert. Das Unternehmen ist nicht nur ein aktiver Teilnehmer im lokalen Markt, sondern trägt auch zu seiner Stärkung und Weiterentwicklung bei, indem es hochwertige Fertigungsdienstleistungen anbietet und gleichzeitig seine Kompetenz als gefragter Partner in der Medizintechnik unter Beweis stellt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Josef Hafner GmbH & Co. KG

Was macht Josef Hafner GmbH & Co. KG?

Josef Hafner GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Josef Hafner GmbH & Co. KG ansässig?

Josef Hafner GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Josef Hafner GmbH & Co. KG tätig?

Josef Hafner GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik